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Heilpraktiker – Zahlt die Krankenkasse?

Immer mehr Menschen suchen einen Heilpraktiker auf. Viele als zusätzliche Expertise zur Schulmedizin, andere verlassen sich voll und ganz auf die Künste eines Heilpraktikers. Die Anerkennung in der Schulmedizin nimmt zu. So lassen sich einige Ärzte zusätzlich zu Heilpraktikern ausbilden oder arbeiten mit diesen eng zusammen, um eine ganzheitliche Behandlung anzubieten. Doch wer zahlt die Behandlung?

Wie viel kostet die Behandlung beim Heilpraktiker?

Es gibt für Heilpraktiker keine Gebührenverordnung und sie bestimmen die Behandlungspreise eigenständig. Grundsätzlich sind die Kosten von folgenden Faktoren abhängig:

1. Art der heilpraktischen Behandlung
2. Dauer der heilpraktischen Behandlung in der Einzelsitzung
3. Dauer der gesamten heilpraktischen Behandlung pro Diagnose

Patienten, die einen Heilpraktiker wie die Naturheilpraxis Anja-Michaela Löbel-Jerger aufsuchen, zahlen keine Praxisgebühr. Sie müssen aber vor Behandlungsbeginn die Kosten mit der heilpraktischen Praxis klären. Alle Heilpraktiker sind verpflichtet, ihre Patienten über die Gebühren aufzuklären. Das haben sie mit den Schulmedizinern gemeinsam.

Übernimmt die Krankenkasse die Gebühren für eine heilpraktische Behandlung?

Heilpraktiker – zahlt die Krankenkasse? Das ist einer der ersten Fragen, die aufkommen, wenn Patienten darüber nachdenken, einen Heilpraktiker zu konsultieren. Nein, die gesetzliche Krankenkasse übernimmt keinerlei Kosten für eine heilpraktische Behandlung. Heilpraktiker dürfen auch keine Rezepte zur Gebührenabrechnung mit der Krankenkasse ausstellen. Patienten, die die naturheilpraktische Behandlung durch einen Heilpraktiker wünschen, müssen die Kosten eigenständig tragen.

Einige gesetzliche Krankenkassen bieten Zusatzpakete für die Behandlung beim Heilpraktiker an. In der Versicherungspolice werden die Behandlungsart, Behandlungsdauer und weitere Rahmenbedingungen festgelegt. So erhalten gesetzlich Versicherte zumindest einen Teil der Behandlungskosten erstattet.

Privatversicherte können in der Versicherungspolice die Kosten für eine Heilbehandlung beim Heilpraktiker gänzlich vereinbaren. Sie müssen in der Regel, sofern keine Eigenbeteiligung vereinbart wird, keinerlei Kosten für die Behandlung beim Heilpraktiker übernehmen, da diese bereits durch die Krankenkassenbeiträge gedeckt sind.

Wie erhalte ich eine Zusatzabsicherung für Behandlungen durch Heilpraktiker?

Krankenversicherte wenden sich an die Krankenkasse, bei der sie versichert sind. Um einen unnötigen Besuch zu vermeiden, sollten Versicherte in den Versicherungsunterlagen prüfen, ob Leistungen für die Behandlung durch einen Heilpraktiker bereits abgedeckt sind. Ist das nicht der Fall, gilt es mit dem lokalen Büro der Krankenkasse Kontakt aufzunehmen oder online zu recherchieren, ob eine solche Option angeboten wird. Ist das der Fall, hängt es von der Krankenkasse ab, ob die Zusatzoption online abgeschlossen werden kann oder ein Besuch im Büro der Krankenkasse verlangt wird.

Sollte die bestehende Krankenversicherung die Absicherung der Heilpraktikerbehandlung nicht anbieten, steht es den Versicherungsnehmern jederzeit frei, eine Krankenkasse zu wählen, die die heilpraktische Behandlung abdeckt.

Für die eigene Bestattung vorsorgen mit einer Sterbegeldversicherung

Es führt leider kein Weg daran vorbei: Sterben muss ein jeder Mensch am Ende seines Lebens. Daran schließt sich eine Bestattung an, welche durchaus einiges an Kosten verursachen kann. Am besten, man ist auf diesen Fall finanziell vorbereitet und sorgt mit einer Sterbegeldversicherung vor. Was ist das genau, eine Sterbegeldversicherung? Was leistet sie, was ist nicht enthalten? Und mit welchem monetären Aufwand muss man für eine Sterbegeldversicherung rechnen? Das sind alles wichtige Fragen, die in den folgenden Abschnitten kurz und verständlich geklärt werden.

Warum sollten Sie überhaupt eine Sterbegeldversicherung abschließen?

Um die Kosten für Bestattungen Stuttgart kommen die Angehörigen eines Verstorbenen in Deutschland nicht herum. Hier herrscht eine gesetzliche Bestattungspflicht. Und eine solche Bestattung besteht schließlich aus mehr als nur den Kosten für den Sarg und einen Trauerredner. Im Jahr 2004 fiel dann auch noch das sogenannte Sterbegeld von den gesetzlichen Krankenversicherungen weg, welches zuletzt aber ohnehin nur noch etwas mehr als 500 Euro betrug, womit selbst eine bescheiden gestaltete Bestattung nicht zu finanzieren war.

Da kommen nun die Sterbegeldversicherungen ins Spiel. Sie sind explizit darauf angelegt, dem Versicherungsnehmer zu Lebzeiten zu ermöglichen, das entsprechend nötige Geld für eine Bestattung anzusparen. Heißt auch: Die Versicherungssumme beläuft sich meist im mittleren vierstelligen Euro-Bereich. Gemeinhin gilt für die Versicherungssumme eine Spanne zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Deshalb firmiert dieser Typ von Versicherung auch als Klein-Lebensversicherung. Aufgrund der relativ geringen Vertragssummen entfällt auch meist eine Gesundheitsprüfung, wie sie bei einer herkömmlichen Lebensversicherung fast immer Pflicht ist.

Welche Kosten fallen an – und was erhält man dafür an Gegenleistung?

Die zu leistenden Prämien unterscheiden sich je nach Lebensalter des Versicherten bei Beginn der Versicherung. Je höher das Alter bereits ist, desto wahrscheinlicher wird sein Ableben, was eine entsprechend höheren Prämie zur Folge hat.

Dafür erhält der Versicherungsnehmer von Beginn der Versicherung an die Garantie, dass das Sterbegeld in vereinbarter Höhe auch bei vorzeitigem Ableben ausgezahlt wird. Somit verfügt er oder sie über den entsprechenden Schutz, seinen Angehörigen mit den Kosten für seine oder ihre Bestattung nicht zur Last zu fallen. Bzw., eine angemessene Beerdigung überhaupt erst zu ermöglichen, sollten die finanziellen Mittel dafür bei den Angehörigen nicht vorhanden sein.

Wie lange müssen Sie in die Sterbegeldversicherung einzahlen?

Wie eine Sterbegeldversicherung in den Details aufgebaut ist, unterscheidet sich von Angebot zu Angebot. Das gilt sowohl für die Höhe der Prämie je nach Versicherungssumme und Lebensalter, aber auch dafür, bis zu welchem Alter ein Kunde überhaupt einzahlen muss. Meist endet die Pflicht zur Einzahlung beim 85. Lebensjahr, je nach Beginn der Sterbegeldversicherung. Danach bleibt der Anspruch samt eventuellen zusätzlichen Ausschüttungen natürlich erhalten. Erreicht eine Versicherungsnehmerin oder ein Versicherungsnehmer das 100. Lebensjahr, wird die Summe meist komplett ausgeschüttet.

Fazit zur Sterbegeldversicherung

Eine praktische und sinnvolle Angelegenheit für alle, die sichergehen wollen, dass sie niemand anders mit den Kosten für ihre Bestattung belasten werden. Unabhängig von der vereinbarten Laufzeit ist die Übernahme der Bestattungskosten in der Regel mit Beginn der Sterbegeldversicherung gewährleistet. Keine Wertanlage wie andere Versicherungen, sondern ein stark zweckgebundenes Angebot, welches den Hinterbliebenen viel Stress ersparen kann und dem Versicherungsnehmer schon zu Lebzeiten in dieser Hinsicht ein sorgloses Leben ermöglicht.

Physioptherapie – Wer übernimmt die Kosten?

Schmerzen im Bewegungsapparat kennt jeder. Manchmal bekommt man diese mit mehr Bewegung oder anderen Methoden selber weg. Bei einigen Schädigungen des Bewegungsapparats brauchen Sie allerdings professionelle Hilfe – hier kommt die Physiotherapie zum Einsatz. Doch nicht nur bei Beschwerden können Sie Physiotherapie anwenden, sie eignet sich auch zur Prävention. Doch was kostet eine Physiotherapie für Sie?

Physiotherapie gehört zur medizinischen Grundversorgung

Da die Krankengymnastik (Physiotherapie) ein Heilmittel ist, gehört sie zu der medizinischen Grundversorgung. Bedeutet, bei den gesetzlichen Krankenkassen ist sie eine Pflichtleistung. Anders kann das bei Privatversicherungen aussehen. Hier ist es ratsam, genau hinzusehen, wie weit die Versicherung die Krankengymnastik mit abdeckt. Die Kosten werden bei der gesetzlichen Krankenkasse auch nur übernommen, wenn die Behandlung mit einem Rezept vom Arzt verordnet wurde.

Ihr Eigenanteil

Eine Physiotherapie wird von der Krankenkasse nicht komplett bezahlt. Alle Versicherten ab 18. Jahren müssen eine einmalige Pauschale von 10 Euro bezahlen und eine Zuzahlung von 10 Prozent der Behandlung. Allerdings müssen Sie nur 2 Prozent Ihres Jahreseinkommens an Zuzahlungen im Jahr leisten. Bei einer chronischen Erkrankung nur 1 Prozent. Deswegen ist es ratsam, wenn Sie die Quittungen über die Zuzahlungen sammeln. Am Ende des Jahres können Sie diese bei der Krankenkasse abgeben und bekommen überzahltes Geld erstattet. Oder sie können sich während des Jahres von Zuzahlungen befreien lassen.

Ohne ärztliche Verordnung zur Physiotherapie

Natürlich können Sie auch ohne ein Rezept vom Arzt zum Physiotherapeuten gehen. Es gibt einige Therapieformen, die von den Krankenkassen gar nicht übernommen werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Gesundheitstraining, Ayurveda-Massagen und Pilates. Wie hoch die Kosten der Behandlung sein werden, kommt immer darauf an, für welche Behandlung Sie sich entscheiden und für wie lange sie sein wird. Für Selbstzahler bieten viele Praxen Rabatte an, wenn Sie eine bestimmte Anzahl an Massagen buchen.
Wichtig zu wissen: Physiotherapeuten haben keine Gebührenordnung und können Ihre Preise selbst bestimmen. Die meisten Praxen orientieren sich aber an den Empfehlungen des Berufsverbands. Auch Hausbesuche des Therapeuten sind möglich, allerdings Kosten diese extra. Übrigens können sie sich auch zum Geburtstag einen Gutschein von einer Praxis für Physioptherapie schenken lassen oder selbst verschenken.

Ob mit Rezept oder als Selbstzahler, wenn Sie einen Termin nicht rechtzeitig absagen, können Ihnen dafür Kosten entstehen. Deswegen immer einen Termin absagen, den Sie nicht einhalten können.

Welche Zahnarztleistungen übernimmt die Krankenkasse?

Probleme mit den Zähnen können schnell kostspielig werden. Welche Leistungen beim Zahnarzt von der Krankenkasse übernommen werden, erfahren Sie hier. Die passenden Zahnarzt bei DentalAce finden lohnt sich vor allem, um einfach und bequem online einen Termin zu buchen sowie die passende Praxis in unmittelbarer Nähe für die gewünschte Leistung zu finden

Was übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung beim Zahnarzt?

Grundsätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung alle medizinisch notwendigen Behandlungen an den Zähnen. Für ästhetische Behandlungen oder alternative Versorgungen, die preislich über die Regelversorgung hinaus gehen, muss der Patient oder die Patientin selbst aufkommen. Dabei ist allerdings nur die Differenz der alternativen Versorgung zur Regelversorgung zu übernehmen.

Viele Kosten für Behandlungen der Zähne sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse enthalten.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei Zahnfüllungen?

Für Zahnfüllungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung im Frontzahnbereich die Kosten für Füllungen aus Kunststoff. Im Bereich der Seitenzähne sind die Kosten von Amalgam-Füllungen abgedeckt.

Bei Zahnfüllungen gilt es zu beachten:

Schwangere, Stillende, Kinder sowie Menschen mit Amalgam-Allergie bekommen die Kosten für eine Füllung aus Kunststoff durch die Krankenkasse bezahlt.
Wer sich freiwillig für die Kunststofffüllung entscheidet, muss lediglich die Differenz zwischen der Füllung aus Amalgam und der teureren Füllung aus Kunststoff bezahlen.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei der Vorsorge?

Für die Zahnvorsorge bei Erwachsenen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung zwei Vorsorgeuntersuchungen im Jahr. Darüber hinaus werden die Kosten für eine Zahnsteinentfernung und Parodontose Früherkennung übernommen.

Bei der Vorsorge gilt es zu beachten:

Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren bezahlt die gesetzliche Krankenkasse drei Vorsorgeuntersuchungen im Jahr.
Im Alter von 6 bis 18 Jahren werden genau wie bei Erwachsenen zwei Vorsorgeuntersuchungen pro Jahr von der Krankenkasse übernommen.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei der Behandlung beim Kieferorthopäden?

Bis zu einem Alter von 18 Jahren kann ein Kieferorthopäde oder eine Kieferorthopädin mithilfe von fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen feststellen, wie stark eine Zahnfehlstellung ausgeprägt ist. Die Behandlung der Zahnfehlstellung wird ab einer kieferorthopädischen Indikationsgruppe 3 von der Krankenversicherung übernommen.

Bei Zahnfehlstellungen gilt es zu beachten:

Zu Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung bei Kindern müssen Eltern die Kosten der Behandlung zu 20 % tragen. Wer mehr als ein Kind in Behandlung hat muss nur 10 % vorab bezahlen. Wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, erhalten die Eltern eine Erstattung über ihre Zahlung.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse beim Zahnersatz?

Wer einen Zahnersatz benötigt, erhält in der Regel zunächst einen Befund und Kostenvoranschlag für die medizinisch notwendige Standardtherapie. Als Standardtherapie wird eine jährlich von der Zahnärzteschaft festgelegte Regelversorgung bezeichnet, auf die ein Patient oder eine Patientin gesetzlichen Anspruch besitzt. Die Krankenkasse beteiligt sich mit einem Festzuschuss von 60 % an den den Kosten für die Standardtherapie. Wenn kein Härtefall vorliegt, müssen die restlichen 40 % von dem Patient oder der Patientin getragen werden.

Beim Zahnersatz gilt es zu beachten:

Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt kann sich im Falle eines Zahnersatzes lohnen! Wenn im Kontrollheft nachgewiesen werden kann, dass jährlich über einen Zeitraum von 5 Jahren eine Vorsorgeuntersuchung gemacht wurde, wird der Zuschuss der Krankenkasse um 10 % erhöht. Wenn diese Kontrolluntersuchungen sogar über 10 Jahre nachgewiesen werden können, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkasse um 15 %.

Heilpraktiker für Psychotherapie – Was zahlt die Krankenkasse?

Probleme mit der Kostenübernahme einer Psychotherapie beim Heilpraktiker sind leider an der Tagesordnung. Neben zwei typischen “Fehlern”, die Sie einfach vermeiden können, kommt meistens ein Vertragsausschluss dieser Leistung von Grund auf.

Vermeiden diese zwei Fehler, damit Ihre Krankenkasse zahlt

Suchen Sie sich einen Heilpraktiker, der im Besitz der offiziellen Erlaubnis ist, Psychotherapie zu praktizieren. Das klingt offensichtlich. Doch in Zeiten des Internets können Heilpraktiker, Ärzte und Co viele Weiterbildungen erlangen; doch nicht alle sind von den hiesigen Krankenkassen anerkannt (das macht die Ausbildungen nicht zwingend minderwertig).

Ein weiterer häufiger Fehler ist Ungeduld. Warten Sie vor Therapiebeginn die Zusage Ihrer Krankenkasse ab. Noch besser ist es, wenn Sie die Therapieformen besprechen und speziell nach Übernahme der Kosten für den für Sie individuell vorgesehenen Behandlungsplan fragen.

Merke: Selbst, wenn Ihre Krankenkasse grundsätzlich eine Psychotherapie bei Sabine Santin – Heilpraktikerin für Psychotherapie bereit ist, zu übernehmen, so heißt das nicht, dass alle Therapieformen bezahlt werden.

Welche Leistungen zahlt die Kasse grundsätzlich?

Diese Frage lässt sich leider eher negativ beantworten: Heilpraktiker-Leistungen sind bei gesetzlichen Krankenkassen meistens ausgeschlossen -und zwar direkt von Anfang an.

Bei privaten Krankenversicherungen und auch bei Ersatzkassen haben Sie oft die Option, einen Vertrag zu wählen, der die Heilpraktiker-Behandlung einschließt.

Tipp: Achten Sie auch hier auf Details. Gilt das auch für Psychotherapie?

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Zusatzversicherung abzuschließen, welche Heilpraktiker-Behandlungen abdeckt. Diese Versicherungsform gibt es auch mit Selbstbeteiligung und kann so lohnenswert preiswert sein.

Ich bekommen keinen Platz für Psychotherapie außer bei meinem Heilpraktiker – was soll ich tun?

Hier raten wir Ihnen, sehr entschieden bei der Krankenkasse aufzutreten und vorzusprechen. Es sollte ein Krankheitsbefund vorliegen. Ein solches Schriftstück ist zwingen notwendig für die Krankenkasse – in jedem Fall.
Es muss deutlich sein, dass Sie die Therapie dringend beginnen müssen – etwa, weil Sie an Depressionen oder starken Angststörungen leiden. Für Ihre Krankenkasse muss erkennbar sein, dass eine lange Wartezeit – bis zu einem Jahr ist nicht unüblich – nicht zumutbar ist und für Sie ein Gesundheitsrisiko darstellt. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arzt darüber.

Heilpraktiker für Psychotherapie – Was zahlt die Krankenkasse? Fazit

Die Psychotherapie beim Heilpraktiker hat sehr viel Vorteile: Ihre Diagnose landet, wenn selbst bezahlt, nicht in Ihrer Akte und steht somit eventuell späteren Jobs oder Zusatzversicherungen nicht im Wege. Außerdem verkürzen Sie Ihre Wartezeiten enorm. Meistens dürfen Sie sich auf einen holistischen Ansatz freuen – und werden nicht nur auf ein “Problem” beschränkt.
Für Die Kostenübernahme bei der Krankenkasse ist aber schwammig und schwierig und in den meisten Fällen nicht möglich.

Bestattungsvorsorge – Welche Möglichkeiten gibt es?

Der Tod ist auch in der heutigen Zeit in den meisten Familien ein Tabuthema. Egal ob es sich um das Versterben von Freunden und Angehörigen handelt, oder sogar um den eigenen Tod. Nur wenige Menschen machen sich zu Lebzeiten ernsthafte Gedanken über das eigene Versterben, geschweige denn, sie reden darüber mit den Freunden oder der Familie.
Dabei hat vermutlich jeder Mensch eine genaue, mindestens aber eine ungefähre Vorstellung oder sogar einen Wunsch, wie er bestattet werden möchte. Die Wahl des Ortes, auf dem Wasser oder an Land, in seiner Heimatstadt, in der Ferne oder einfach nur welches Lied gespielt werden soll.

Alle diese Wünsche und Vorstellungen über die Gestaltung der letzten Abschiednahme stellen ein Stück weit die Persönlichkeit dar. Es gilt diese Persönlichkeit und die damit verbundenen Werte, vielleicht auch das damit gelebte Leben zu respektieren.

Im Ernstfall ist es für die Angehörigen natürlich ein notwendiges Übel sich mit der Thematik einer Bestattung auseinandersetzten zu müssen. Aber der Ernstfall bedeutet hierbei auch vor allem Schock, Starre, Trauer und Fassungslosigkeit. Unter solchen Bedingungen Entscheidungen zu treffen ist schwierig oder sogar unmöglich.

Wenn wir nun, ohne dass der Ernstfall eingetroffen ist, über unseren Schatten springen und zu Lebzeiten, bei voller Gesundheit und ohne die negativen Einflüsse von Trauer, uns mit diesem Thema auseinandersetzten, können wir vorsorgen. Diese Bestattungsvorsorge hilft nicht nur uns selber, vor allem unseren Angehörigen. Zu Lebzeiten haben wir alle Gestaltungsmöglichkeiten für eine würdevolle und standesgemäße Bestattung durch den Bestatter Leipzig.

Die Bestattungsvorsorge ist ein fester Bestandteil eines modernen Bestattungsunternehmens und bietet eine professionelle, diskrete und kostentransparente Beratung. Bei einem gemeinsamen Termin haben Sie die Möglichkeit alle Details für die Bestattung zu erörtern, Wünsche zu äußern und den vollständigen Umfang aller auszuführenden Leistungen festzulegen. Diese Planung legt zum einen ganz elementare Dinge fest, wie z. B. die Art der Bestattung (Sarg, Urne, Seebestattung etc.) oder welcher Friedhof oder Ruheforst gewählt werden kann. Auch weitere Details wie z. B. die Wahl der Musik, des Blumenschmucks oder vorab die Erledigung der gesamten Formalitäten sind Bestandteil dieser Gespräche. Zusätzlich zu dieser Bestattungsvorsorge mit dem Bestattungsunternehmen können Sie auch bereits Vorbereitungen mit einem Friedhof treffen. Viele Friedhöfe bieten ebenfalls Vorsorgeleistungen an wie z. B. Beratungsgespräche, Besichtigungen von Grabstätten oder sogar den Kauf einer Grabstätte.

Die hier beschriebene Bestattungsvorsorge wird Ihnen und Ihren Angehörigen Sicherheit vermitteln. Sicherheit in Bezug auf den würdevollen Umgang der Wünsche welche zu Lebzeiten geäußert wurden. Diese werden im Rahmen der Bestattungsvorsorge vertraglich definiert.

Sicherheit aber auch in Bezug auf die Kosten. Die anfallenden Kosten werden ebenfalls transparent sowohl von einem Bestattungsunternehmen sowie auch von einem Friedhof vertraglich definiert. Da selbstverständlich niemand die zukünftige finanzielle Situation voraussehen kann werden häufig zwei Modelle zur Absicherung angeboten. Die Finanzierung der Bestattungsvorsorge kann über eine Einlage auf einem Treuhandkonto erfolgen. Alternativ besteht die Möglichkeit der Einrichtung einer Sterbegeldversicherung.

Überlassen Sie diesen letzten Schritt nicht dem Zufall. Sorgen Sie vor.

Kardiologe – Was zahlt die Krankenkasse?

Welche Vorsorgeuntersuchungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden, wird generell von der Bundesregierung bestimmt. Leider können Versicherte hierzulande bis dato nicht in allen medizinischen Fachbereichen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Der folgende Beitrag beantwortet die Frage: Kardiologe- Was zahlt die Krankenkasse?

Nicht alle gesetzlichen Krankenkassen erstatten kardiologische Vorsorgeuntersuchungen

Einige gesetzliche Krankenversicherer haben inzwischen den gesundheitlichen Nutzen von kardiologischen Vorsorgeuntersuchungen erkannt. Sie erstatten ihren Versicherten die Kosten für die kardio­logische Prävention entweder teilweise oder ganz. Damit folgen sie einer von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention ausgesprochenen Empfehlung. Inhalt dieser Empfehlung ist, dass sich alle Männer und Frauen mit chronischen Erkrankungen und die älter als 35 Jahre sind vor Beginn eines sportlichen Trainings untersuchen lassen sollen.

Bei privaten Krankenkassen ist die Erstattung für diese Voruntersuchung mehrheitlich im Leistungskatalog enthalten. Sicherheitshalber sollte vorher bei der Krankenversicherung angefragt werden, ob und in welcher Höhe die Kosten für die verschiedenen Sporttauglichkeitsuntersuchungen vom Krankenversicherer übernommen werden.

Allgemeine kardiologische Leistungen

Die Kosten für allgemeine Untersuchungen durch einen Kardiologen wie die www.kardiopraxis-berlin.de – Kardiologe in Berlin Mitte werden von den meisten Krankenkassen übernommen.

CT- und MRT-Herzuntersuchungen

Private Krankenkassen erstatten Versicherten die Kosten für diese beiden kardiologischen Untersuchungen.

Von den gesetzlichen Krankenversicherungen werden die Kosten für diese Untersuchungen aktuell üblicherweise nicht erstattet. Einige Kardiologen allerdings sind von der Nützlichkeit dieser Untersuchungen dermaßen überzeugt, dass sie Patienten, die gesetzlich krankenversichert sind, diese Vorsorgeuntersuchungen als IGeL (individuelle Gesundheitsleistung) anbieten.

Die Kosten für eine CT-Herz-Kalkscore-Untersuchung und die MRT-Herzuntersuchung erstatten die Hanseatische Krankenkasse und die Technikerkrankenkasse ihren Versicherten. Andere gesetzliche Krankenkassen erstatten ihren Mitgliedern die Kosten für diese Untersuchung anteilig.

Gefäß-Check

Diese kardiologische Vorsorgeuntersuchung umfasst die Untersuchung der Gefäße unterer Extremitäten, der Bauchschlagader und der Halsschlagadern.

Die Kosten für diese Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von Gefäßverengungen werden Versicherten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Private Krankenversicherungen erstatten ihren Versicherten die Kosten für diese kardiologische Untersuchung zur Früherkennung von Gefäßverengungen.

Herz-Keislauf-Check

Diese Vorsorgeuntersuchung umfasst die ausführliche Untersuchung der Lungenfunktion, der Gefäße und des gesamten Herz-Kreislauf-Systems durch den Kardiologen. Patienten werden des Weiteren auf Stoffwechselerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck untersucht.

In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen ist die Erstattung der Kosten für einen Herz-Kreislauf-Check nicht vorgesehen. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese kardiologische Untersuchung.

Ultraschall-Untersuchung der Herzschlagadern

Gesetzliche Krankenversicherungen erstatten die Kosten für diese Untersuchung Patienten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, einmalig. Mitgliedern, die das 35 Lebensjahr vollendet haben, erstatten die gesetzlichen Krankenkassen diese ergänzende Check-up-Untersuchung beim Kardiologen alle 3 Jahre.

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in Höhe von 50 bis 90 Euro für die Untersuchung einer Halsseite ebenfalls.

Weitere kardiologische Untersuchungen

Kardiologen bieten Ihren Patienten als Gesundheitsvorsorge zahlreiche weitere Vorsorgeuntersuchungen an, die mit den zuvor genannten individuell kombiniert werden können. Ob und in welcher Höhe die GKV die Kosten übernimmt, sollte vorab abgeklärt werden.

Bei bestehenden Herzerkrankungen bietet zum Beispiel die Technikerkrankenkasse ihren Versicherten die Erstattung der Kosten für eine bildgebende kardiologische Diagnostik an. Die Kostenübernahme für diese Gesundheitsleistung war bis dato nur privat versicherten Patienten vorbehalten.

Generell gilt für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse: Um unangenehme Überraschungen im Nachhinein zu vermeiden unbedingt vorher abklären, ob die Kosten übernommen werden.

Was kostet eine Psychotherapie?

Psychotherapien können ein effektiver Weg sein, sich dauerhaft von seelischem Ballast und schlechten Verhaltensweisen abzuwenden. In Deutschland gelten Psychotherapien als medizinische Leistung. Insbesondere Für Privatversicherte und Selbstzahler kommt eine Psychotherapie in Aachen infrage. Wer nur wenige Sitzungen in Anspruch nehmen will oder sich nicht dem Papierkram eines Therapieantrags herumschlagen will, kann die Psychotherapie auch selbst finanzieren. Doch wie viel kostet eine Psychotherapie für Selbstzahler eigentlich?

Beratungsgespräch

In den meisten Praxen kostet das erste Beratungstelefonat, bzw. Beratungsgespräch nichts. Wenn Sie Ihre Private Krankenversicherung gerne außen vor lassen möchten, können Beratungstermine auch selbst per Rechnung bezahlt werden. Private Krankenversicherung hingegen bezahlen teilweise auch Vortermine, bevor eine Therapie vorgeschlagen oder von einer Therapie abgeraten wird. Auch für private Zahler sind drei Vortermine ratsam, um sich bei der Wahl des Therapeuten wirklich sicher zu sein. Im Beratungsgespräch geht es von Patientenseite aus darum, den Therapeuten erst einmal kennenzulernen. Außerdem erfolgt eine erste Einschätzung Ihrer Bedürfnisse und Wünsche. Der Therapeut kann an diesem Punkt beurteilen, ob nur wenige Termine, oder ein ganzer Therapieplan sinnvoller wäre. Wenn es nur darum geht, aus einer akuten Krise herauszukommen, reichen womöglich ein halbes Dutzend Termine. Liegt das Problem tiefer, braucht es einen Therapieplan, der in der Regel zwischen 20 und 160 Sitzungen beinhaltet. Manche Therapeuten bieten auch Gelegenheitstermine an, die nur bei akuten Situationen in Anspruch genommen werden können.

Verschiedene Therapieformen

Es gibt viele verschiedene Behandlungsansätze in der modernen Psychotherapie. Dies reicht von Gruppentherapien bis Paar- oder Einzeltherapien. Auch die Art und Weise der Therapie unterscheidet sich je nach Ansatz. Neben der tiefenpsychologischen, analytischen oder Verhaltenstherapie gibt es auch alternative Ansätze, die mit Hypnose, Ergotherapie oder sogar der Analyse von Augenbewegungen kombiniert werden. Welcher Therapieansatz für Sie funktioniert, hängt von Ihren gesetzten Zielen und Wünschen, wie auch Ihrer Verfassung und Biografie ab. Manche Therapeuten sind auf mehrere Therapieformen gleichzeitig spezialisiert, andere nur auf eine ganz bestimmte.

Kosten einer Therapie

Die günstigste Form der Therapie ist die Gruppentherapie. Die Kosten für eine Gruppentherapiestunde beginnen bei ca. 40 Euro pro 50 Minuten – der üblichen Dauer einer Sitzung. Die häufigste Form der Therapie, die psychoanalytische Einzeltherapiesitzung kostet hingegen 92 Euro. Die Preise für eine Therapiestunde können bei besonderen Behandlungsansätzen bis zu 140 Euro betragen. Bei Paartherapien können sich die Kosten verdoppeln, da der Therapeut zweifache Arbeit leisten muss. Dies mag zunächst viel klingen, doch eine Stunde konzentrierte Therapie ist länger als man zunächst denkt. In einer Stunde kann viel aufgearbeitet werden und vieles in richtige Bahnen gelenkt werden. Der Therapeut oder die Therapeutin hat große Expertise und kann Ihnen wichtige Impulse liefern. Betrachten Sie die Finanzierung einer Psychotherapie als Investition in Ihre Zukunft und Ihre Gesundheit.

Psychotherapien gibt es in verschiedenen Formen und verschiedenen Preisklassen. Selbstzahler haben den Vorteil, einfach und schnell eine Psychotherapie in Anspruch nehmen zu können, ohne Anträge zu stellen oder Kontakt zur Krankenversicherung aufnehmen zu müssen. Eine Therapie kann viel verändern. Seien Sie ruhig wählerisch bei der Suche nach der richtigen Praxis. Sie soll Ihr Geld schließlich wert sein.

Hörgeräte – Was zahlt die Krankenkasse?

Was muss ich tun, damit die Krankenkasse mein Hörgerät bezahlt? Welchen Anteil trägt die Krankenkasse, an den Kosten für ein Hörgerät? Kann ich mir ein Hörgerät aussuchen oder bestimmt das die Krankenkasse? Schwerhörige Menschen, die sich ein neues Hörgerät kaufen möchten, sehen sich genau diesen Fragen gegenüber. Wir beleuchten das Thema und klären auf. Es lohnt sich bei diesem Thema allemal einen Spezialisten für Hörgeräte Berlin vor Ort aufzusuchen, welcher mit seiner Kompetenz hilft das richtige Modell zu finden

Voraussetzungen für die Kostenübernahme von Krankenkassen

Die Krankenkassen müssen die Kosten für Hörhilfen bezahlen, sobald eine medizinische Notwendigkeit erfüllt ist.

Im Klartext bedeutet dies: Das die Rest-Hörfähigkeit unter 80 Prozent liegen muss.

Wie wird die Schwerhörigkeit festgestellt?

Hals-Nasen-Ohren-Ärzte führen Hörtests durch. Das sind in der Regel zwei verschiedene Tests:

• Tonaudiogramm
• Sprachaudiogramm.

Ein Audigramm ist ein Hörtest mit anschließender grafischer Darstellung der Hörfähigkeit eines Patienten.

Beim Tonaudiogramm werden einzelne Töne in verschiedenen Frequenzen und Lautstärken vorgespielt. Beim Sprachaudiogramm wird das Verständnis ganzer Sätze in verschiedenen Alltagssituationen geprüft.

Eine Schwerhörigkeit liegt vor, wenn

• der Hörverlust im Bereich der Hauptfrequenzen zwischen 500 und 4000 Hertz liegt.
• ein Lautstärke-Hörverlust von mindestens 30 dB (bei einseitiger Schwerhörigkeit) vorliegt.

Der behandelnde HNO-Arzt stellt daraufhin Rezept aus, das offiziell „Verordnung über die Notwendigkeit einer Hörhilfe“ heißt.

Wie geht es dann mit dem Hörgerätekauf weiter?

Der Arzt bescheinigt nur die medizinische Notwendigkeit einer Hörhilfe. Auswahl und Anpassung eines geeigneten Hörgerätes finden beim Hörakustiker, also einem Händler für Hörgeräte, statt.

Haben Patienten die „Verordnung über die Notwendigkeit einer Hörhilfe“ in der Tasche, ist eine teilweise Kostenübernahme durch die Krankenkassen schon sicher.

Teilweise bedeutet, dass die Kassen nur Kosten in Höhe der Standardmodelle ersetzen. Die meisten Kunden wünschen sich heute aber Hörgeräte, die mehr Komfort und noch bessere Hörerlebnisse ermöglichen.

In der Praxis entscheiden sich viele Kunden für Geräte, bei denen sie selbst noch etwas dazuzahlen müssen.

Es lohnt sich beim Hörakustiker verschiedene Geräte in allen Preisklassen zu testen und zu vergleichen.

Die Abrechnung des Hörgerätes mit der Krankenkasse übernimmt der Hörakustiker.

Welche Hörgeräte bezahlt die Krankenkasse?

Der Gesetzgeber hat entschieden, dass Krankenkassen nicht die neueste Technik und jedes Extra tragen müssen.
Dennoch müssen auch sogenannte „Kassen-Hörgeräte“ modernen Standards entsprechen:

• moderne Mikrochip-Digitaltechnik
• mindestens 4 Frequenz-Kanäle
• mindestens 3 individuelle Hörprogramme
• Rückkopplungsunterdrückung
• Störschallunterdrückung.

Der Markt bietet Standard-Hörgeräte, die genau diese Kriterien erfüllen, mehr aber auch nicht. Ein solches Hörgerät kann von der Krankenkasse voll getragen werden.

Was kostet eigentlich ein gutes Hörgerät und welchen Anteil trägt die Kasse genau?

Kunden haben die Wahl zwischen über 1.000 Hörgeräte-Modellen. Sie unterscheiden sich in der Größe, dem Design, den Funktionen, Extras, dem Klang und natürlich dem Preis.

Einfache Modelle kosten um die 750 Euro je Gerät. Bei beidseitiger Hörschwäche werden zwei Geräte benötigt.

Die Luxusvarianten im schlanken und fast unsichtbaren Design mit vielen Extras kosten bis zu 2.500 Euro.

Der Kassenanteil an einem Hörgerät liegt derzeit einheitlich bei 784,94 Euro für ein Hörgerät und 1569,88 Euro für zwei Hörgeräte (abzgl. 20 Euro Rezeptgebühr).

Alle sechs Jahre können Patient neue Hörgeräte beantragen.

Die Leistungen der privaten Krankenkasse weichen meistens von den Regelungen der gesetzlichen Krankenkasse ab. Es kommt auf den persönlichen Vertrag an, welche Kosten in welcher Höhe übernommen werden.

Sterbegeldversicherung – Was wird dadurch abgedeckt?

Eine Sterbegeldversicherung ist die Versicherung für einen Todesfall. Diese deckt alle Kosten rund um das Begräbnis ab und entlastet die Hinterbliebenen geldlich. Die Krankenkassen zahlen bereits seit Jahren kein Sterbegeld mehr, nur Angestellte des Öffentlichen Dienstes oder Beamte bekommen meist noch Sterbegeld.
Die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt zudem kein Sterbegeld mehr, unterstützt allerdings Verwitwete durch das Sterbevierteljahr ein wenig.

Wer benötigt eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn die Familie für die Beerdigung finanziell entlastet werden soll. Zudem ist es sinnvoll eine solche Versicherung abzuschließen, da sich die Menschen nicht darauf verlassen können, zu späterer Zeit pflegebedürftig zu werden denn Pflege kann das gesparte Geld sehr schnell aufbrauchen.
Weil die Versicherungssumme zum sogenannten Schonvermögen zählt, lohnt sich die Versicherung auf jeden Fall. Dieses Geld rührt der Staat damit nicht an.

Bis zum Jahre 2003 stand vielen Deutschen bei dem Tod das Sterbegeld durch die Krankenkassen zu. Heutzutage müssen im Todesfall in aller Regel die Angehörigen die Bestattung zahlen. Dies erfolgt ohne Zuschüsse von Staat oder den Krankenkassen. Ausnahmen bestehen lediglich bei einem Sterbegeld für Beamte.
Ein weiterer bedeutender Vorteil einer Sterbegeldversicherung ist, dass die Versicherungssumme als ein Schonvermögen bewertet wird. Bei einem Pflegefall oder im Falle einer Arbeitslosigkeit greift der Staat dabei nur auf die bestehenden Geldanlagen zurück, ehe er die Betroffenen unterstützt. Das privat angesparte Vermögen für die Hinterbliebenen kann sich in diesem Fall schnell verringern. Das Schonvermögen wird hierbei nicht zu den Rücklagen gezählt und wird daher vom Staat nicht angerührt.
Das Schonvermögen wird ebenfalls wichtig, wenn der Betroffene pflegebedürftig wird, denn vor allem die Pflegekosten können das angesparte Geld enorm belasten. Mit der rechtzeitigen Absicherung durch eine Sterbegeldversicherung würden die Betroffenen zumindest die Familie nicht auf den Kosten für die Bestattung sitzenlassen, wenn die Pflegekosten das Erbe aufbrauchen.

Die Bedeutung der Gesundheitsprüfung?

Eine Gesundheitsprüfung ist je nach Vertrag ganz unterschiedlich. Diese Prüfungen sind beispielsweise bei Risikolebensversicherungen üblich. In manchen Fällen kann es zugleich bei der Sterbegeldversicherung eine Gesundheitsprüfung durch die Versicherung geben. Es gibt anstelle dessen jedoch oftmals die Möglichkeit, auf diese Prüfung zu verzichten. Hierbei wird mit dem Versicherer eine Wartezeit ausgemacht.
Die komplette Summe wird beim Tod der Person generell nur ausgezahlt, wenn der Versicherungsvertrag zum Todeszeitpunkt schon eine gewisse Zeit bestanden hat zum Beispiel ein paar Monate oder gar einige Jahre. Die Fortdauer der Wartezeit kann davon abhängen, ob ein einmaliger Betrag oder monatlich gezahlt wird. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Diese treffen dann zu, wenn der Versicherte vorzeitig in der Wartezeit durch einen Unfall zu Tode gekommen ist.

Sterbegeldversicherung vs. Sozialleistungen

Verstirbt der Versicherte der Sterbegeldversicherung, wird das Sterbegeld an die Erben ausbezahlt, wenn er kein Bestattungsinstitut wie den Bestatter in Leipzig oder eine andere Person des Vertrauens als Bezugsberechtigten vorgesehen hat. Sollte einer der Erben Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV oder eine Art der Grundsicherung bekommen, wird die gezahlte Summe aus der Sterbegeldversicherung hierauf angerechnet. Das Sterbegeld wirkt sich daher mindernd für den Erben aus. Dies ist dementsprechend problematisch, als das zweckgebundene Sterbegeld dann nicht wie vom Versicherten gewünscht für die Beerdigung verwendet werden kann. Der Hartz-IV-Empfänger muss dann die Beerdigung des Familienmitglieds unter Umständen trotz einer Sterbegeldversicherung selbst bezahlen.
Um dies zu vermeiden, kann diese auf Sozialleistungen angewiesene Person das Sterbegeld zweckgebunden verwenden – also von der Summe aus der Sterbegeldversicherung die Bestattungskosten zahlen. Kann der Grundsicherungs- bzw. der Hartz-IV-Empfänger anhand der Rechnungen beweisen, die Summe aus der Sterbegeldversicherung unausweichlich ausgegeben zu haben, wird die Summe der Versicherung meistens nicht auf die Leistungen angerechnet.

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