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Monat: August 2021

Welche Zahnarztleistungen übernimmt die Krankenkasse?

Probleme mit den Zähnen können schnell kostspielig werden. Welche Leistungen beim Zahnarzt von der Krankenkasse übernommen werden, erfahren Sie hier. Die passenden Zahnarzt bei DentalAce finden lohnt sich vor allem, um einfach und bequem online einen Termin zu buchen sowie die passende Praxis in unmittelbarer Nähe für die gewünschte Leistung zu finden

Was übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung beim Zahnarzt?

Grundsätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung alle medizinisch notwendigen Behandlungen an den Zähnen. Für ästhetische Behandlungen oder alternative Versorgungen, die preislich über die Regelversorgung hinaus gehen, muss der Patient oder die Patientin selbst aufkommen. Dabei ist allerdings nur die Differenz der alternativen Versorgung zur Regelversorgung zu übernehmen.

Viele Kosten für Behandlungen der Zähne sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse enthalten.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei Zahnfüllungen?

Für Zahnfüllungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung im Frontzahnbereich die Kosten für Füllungen aus Kunststoff. Im Bereich der Seitenzähne sind die Kosten von Amalgam-Füllungen abgedeckt.

Bei Zahnfüllungen gilt es zu beachten:

Schwangere, Stillende, Kinder sowie Menschen mit Amalgam-Allergie bekommen die Kosten für eine Füllung aus Kunststoff durch die Krankenkasse bezahlt.
Wer sich freiwillig für die Kunststofffüllung entscheidet, muss lediglich die Differenz zwischen der Füllung aus Amalgam und der teureren Füllung aus Kunststoff bezahlen.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei der Vorsorge?

Für die Zahnvorsorge bei Erwachsenen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung zwei Vorsorgeuntersuchungen im Jahr. Darüber hinaus werden die Kosten für eine Zahnsteinentfernung und Parodontose Früherkennung übernommen.

Bei der Vorsorge gilt es zu beachten:

Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren bezahlt die gesetzliche Krankenkasse drei Vorsorgeuntersuchungen im Jahr.
Im Alter von 6 bis 18 Jahren werden genau wie bei Erwachsenen zwei Vorsorgeuntersuchungen pro Jahr von der Krankenkasse übernommen.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei der Behandlung beim Kieferorthopäden?

Bis zu einem Alter von 18 Jahren kann ein Kieferorthopäde oder eine Kieferorthopädin mithilfe von fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen feststellen, wie stark eine Zahnfehlstellung ausgeprägt ist. Die Behandlung der Zahnfehlstellung wird ab einer kieferorthopädischen Indikationsgruppe 3 von der Krankenversicherung übernommen.

Bei Zahnfehlstellungen gilt es zu beachten:

Zu Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung bei Kindern müssen Eltern die Kosten der Behandlung zu 20 % tragen. Wer mehr als ein Kind in Behandlung hat muss nur 10 % vorab bezahlen. Wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, erhalten die Eltern eine Erstattung über ihre Zahlung.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse beim Zahnersatz?

Wer einen Zahnersatz benötigt, erhält in der Regel zunächst einen Befund und Kostenvoranschlag für die medizinisch notwendige Standardtherapie. Als Standardtherapie wird eine jährlich von der Zahnärzteschaft festgelegte Regelversorgung bezeichnet, auf die ein Patient oder eine Patientin gesetzlichen Anspruch besitzt. Die Krankenkasse beteiligt sich mit einem Festzuschuss von 60 % an den den Kosten für die Standardtherapie. Wenn kein Härtefall vorliegt, müssen die restlichen 40 % von dem Patient oder der Patientin getragen werden.

Beim Zahnersatz gilt es zu beachten:

Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt kann sich im Falle eines Zahnersatzes lohnen! Wenn im Kontrollheft nachgewiesen werden kann, dass jährlich über einen Zeitraum von 5 Jahren eine Vorsorgeuntersuchung gemacht wurde, wird der Zuschuss der Krankenkasse um 10 % erhöht. Wenn diese Kontrolluntersuchungen sogar über 10 Jahre nachgewiesen werden können, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkasse um 15 %.

Heilpraktiker für Psychotherapie – Was zahlt die Krankenkasse?

Probleme mit der Kostenübernahme einer Psychotherapie beim Heilpraktiker sind leider an der Tagesordnung. Neben zwei typischen “Fehlern”, die Sie einfach vermeiden können, kommt meistens ein Vertragsausschluss dieser Leistung von Grund auf.

Vermeiden diese zwei Fehler, damit Ihre Krankenkasse zahlt

Suchen Sie sich einen Heilpraktiker, der im Besitz der offiziellen Erlaubnis ist, Psychotherapie zu praktizieren. Das klingt offensichtlich. Doch in Zeiten des Internets können Heilpraktiker, Ärzte und Co viele Weiterbildungen erlangen; doch nicht alle sind von den hiesigen Krankenkassen anerkannt (das macht die Ausbildungen nicht zwingend minderwertig).

Ein weiterer häufiger Fehler ist Ungeduld. Warten Sie vor Therapiebeginn die Zusage Ihrer Krankenkasse ab. Noch besser ist es, wenn Sie die Therapieformen besprechen und speziell nach Übernahme der Kosten für den für Sie individuell vorgesehenen Behandlungsplan fragen.

Merke: Selbst, wenn Ihre Krankenkasse grundsätzlich eine Psychotherapie bei Sabine Santin – Heilpraktikerin für Psychotherapie bereit ist, zu übernehmen, so heißt das nicht, dass alle Therapieformen bezahlt werden.

Welche Leistungen zahlt die Kasse grundsätzlich?

Diese Frage lässt sich leider eher negativ beantworten: Heilpraktiker-Leistungen sind bei gesetzlichen Krankenkassen meistens ausgeschlossen -und zwar direkt von Anfang an.

Bei privaten Krankenversicherungen und auch bei Ersatzkassen haben Sie oft die Option, einen Vertrag zu wählen, der die Heilpraktiker-Behandlung einschließt.

Tipp: Achten Sie auch hier auf Details. Gilt das auch für Psychotherapie?

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Zusatzversicherung abzuschließen, welche Heilpraktiker-Behandlungen abdeckt. Diese Versicherungsform gibt es auch mit Selbstbeteiligung und kann so lohnenswert preiswert sein.

Ich bekommen keinen Platz für Psychotherapie außer bei meinem Heilpraktiker – was soll ich tun?

Hier raten wir Ihnen, sehr entschieden bei der Krankenkasse aufzutreten und vorzusprechen. Es sollte ein Krankheitsbefund vorliegen. Ein solches Schriftstück ist zwingen notwendig für die Krankenkasse – in jedem Fall.
Es muss deutlich sein, dass Sie die Therapie dringend beginnen müssen – etwa, weil Sie an Depressionen oder starken Angststörungen leiden. Für Ihre Krankenkasse muss erkennbar sein, dass eine lange Wartezeit – bis zu einem Jahr ist nicht unüblich – nicht zumutbar ist und für Sie ein Gesundheitsrisiko darstellt. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arzt darüber.

Heilpraktiker für Psychotherapie – Was zahlt die Krankenkasse? Fazit

Die Psychotherapie beim Heilpraktiker hat sehr viel Vorteile: Ihre Diagnose landet, wenn selbst bezahlt, nicht in Ihrer Akte und steht somit eventuell späteren Jobs oder Zusatzversicherungen nicht im Wege. Außerdem verkürzen Sie Ihre Wartezeiten enorm. Meistens dürfen Sie sich auf einen holistischen Ansatz freuen – und werden nicht nur auf ein “Problem” beschränkt.
Für Die Kostenübernahme bei der Krankenkasse ist aber schwammig und schwierig und in den meisten Fällen nicht möglich.

Bestattungsvorsorge – Welche Möglichkeiten gibt es?

Der Tod ist auch in der heutigen Zeit in den meisten Familien ein Tabuthema. Egal ob es sich um das Versterben von Freunden und Angehörigen handelt, oder sogar um den eigenen Tod. Nur wenige Menschen machen sich zu Lebzeiten ernsthafte Gedanken über das eigene Versterben, geschweige denn, sie reden darüber mit den Freunden oder der Familie.
Dabei hat vermutlich jeder Mensch eine genaue, mindestens aber eine ungefähre Vorstellung oder sogar einen Wunsch, wie er bestattet werden möchte. Die Wahl des Ortes, auf dem Wasser oder an Land, in seiner Heimatstadt, in der Ferne oder einfach nur welches Lied gespielt werden soll.

Alle diese Wünsche und Vorstellungen über die Gestaltung der letzten Abschiednahme stellen ein Stück weit die Persönlichkeit dar. Es gilt diese Persönlichkeit und die damit verbundenen Werte, vielleicht auch das damit gelebte Leben zu respektieren.

Im Ernstfall ist es für die Angehörigen natürlich ein notwendiges Übel sich mit der Thematik einer Bestattung auseinandersetzten zu müssen. Aber der Ernstfall bedeutet hierbei auch vor allem Schock, Starre, Trauer und Fassungslosigkeit. Unter solchen Bedingungen Entscheidungen zu treffen ist schwierig oder sogar unmöglich.

Wenn wir nun, ohne dass der Ernstfall eingetroffen ist, über unseren Schatten springen und zu Lebzeiten, bei voller Gesundheit und ohne die negativen Einflüsse von Trauer, uns mit diesem Thema auseinandersetzten, können wir vorsorgen. Diese Bestattungsvorsorge hilft nicht nur uns selber, vor allem unseren Angehörigen. Zu Lebzeiten haben wir alle Gestaltungsmöglichkeiten für eine würdevolle und standesgemäße Bestattung durch den Bestatter Leipzig.

Die Bestattungsvorsorge ist ein fester Bestandteil eines modernen Bestattungsunternehmens und bietet eine professionelle, diskrete und kostentransparente Beratung. Bei einem gemeinsamen Termin haben Sie die Möglichkeit alle Details für die Bestattung zu erörtern, Wünsche zu äußern und den vollständigen Umfang aller auszuführenden Leistungen festzulegen. Diese Planung legt zum einen ganz elementare Dinge fest, wie z. B. die Art der Bestattung (Sarg, Urne, Seebestattung etc.) oder welcher Friedhof oder Ruheforst gewählt werden kann. Auch weitere Details wie z. B. die Wahl der Musik, des Blumenschmucks oder vorab die Erledigung der gesamten Formalitäten sind Bestandteil dieser Gespräche. Zusätzlich zu dieser Bestattungsvorsorge mit dem Bestattungsunternehmen können Sie auch bereits Vorbereitungen mit einem Friedhof treffen. Viele Friedhöfe bieten ebenfalls Vorsorgeleistungen an wie z. B. Beratungsgespräche, Besichtigungen von Grabstätten oder sogar den Kauf einer Grabstätte.

Die hier beschriebene Bestattungsvorsorge wird Ihnen und Ihren Angehörigen Sicherheit vermitteln. Sicherheit in Bezug auf den würdevollen Umgang der Wünsche welche zu Lebzeiten geäußert wurden. Diese werden im Rahmen der Bestattungsvorsorge vertraglich definiert.

Sicherheit aber auch in Bezug auf die Kosten. Die anfallenden Kosten werden ebenfalls transparent sowohl von einem Bestattungsunternehmen sowie auch von einem Friedhof vertraglich definiert. Da selbstverständlich niemand die zukünftige finanzielle Situation voraussehen kann werden häufig zwei Modelle zur Absicherung angeboten. Die Finanzierung der Bestattungsvorsorge kann über eine Einlage auf einem Treuhandkonto erfolgen. Alternativ besteht die Möglichkeit der Einrichtung einer Sterbegeldversicherung.

Überlassen Sie diesen letzten Schritt nicht dem Zufall. Sorgen Sie vor.

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