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Monat: Juli 2021

Kardiologe – Was zahlt die Krankenkasse?

Welche Vorsorgeuntersuchungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden, wird generell von der Bundesregierung bestimmt. Leider können Versicherte hierzulande bis dato nicht in allen medizinischen Fachbereichen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Der folgende Beitrag beantwortet die Frage: Kardiologe- Was zahlt die Krankenkasse?

Nicht alle gesetzlichen Krankenkassen erstatten kardiologische Vorsorgeuntersuchungen

Einige gesetzliche Krankenversicherer haben inzwischen den gesundheitlichen Nutzen von kardiologischen Vorsorgeuntersuchungen erkannt. Sie erstatten ihren Versicherten die Kosten für die kardio­logische Prävention entweder teilweise oder ganz. Damit folgen sie einer von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention ausgesprochenen Empfehlung. Inhalt dieser Empfehlung ist, dass sich alle Männer und Frauen mit chronischen Erkrankungen und die älter als 35 Jahre sind vor Beginn eines sportlichen Trainings untersuchen lassen sollen.

Bei privaten Krankenkassen ist die Erstattung für diese Voruntersuchung mehrheitlich im Leistungskatalog enthalten. Sicherheitshalber sollte vorher bei der Krankenversicherung angefragt werden, ob und in welcher Höhe die Kosten für die verschiedenen Sporttauglichkeitsuntersuchungen vom Krankenversicherer übernommen werden.

Allgemeine kardiologische Leistungen

Die Kosten für allgemeine Untersuchungen durch einen Kardiologen wie die www.kardiopraxis-berlin.de – Kardiologe in Berlin Mitte werden von den meisten Krankenkassen übernommen.

CT- und MRT-Herzuntersuchungen

Private Krankenkassen erstatten Versicherten die Kosten für diese beiden kardiologischen Untersuchungen.

Von den gesetzlichen Krankenversicherungen werden die Kosten für diese Untersuchungen aktuell üblicherweise nicht erstattet. Einige Kardiologen allerdings sind von der Nützlichkeit dieser Untersuchungen dermaßen überzeugt, dass sie Patienten, die gesetzlich krankenversichert sind, diese Vorsorgeuntersuchungen als IGeL (individuelle Gesundheitsleistung) anbieten.

Die Kosten für eine CT-Herz-Kalkscore-Untersuchung und die MRT-Herzuntersuchung erstatten die Hanseatische Krankenkasse und die Technikerkrankenkasse ihren Versicherten. Andere gesetzliche Krankenkassen erstatten ihren Mitgliedern die Kosten für diese Untersuchung anteilig.

Gefäß-Check

Diese kardiologische Vorsorgeuntersuchung umfasst die Untersuchung der Gefäße unterer Extremitäten, der Bauchschlagader und der Halsschlagadern.

Die Kosten für diese Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von Gefäßverengungen werden Versicherten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Private Krankenversicherungen erstatten ihren Versicherten die Kosten für diese kardiologische Untersuchung zur Früherkennung von Gefäßverengungen.

Herz-Keislauf-Check

Diese Vorsorgeuntersuchung umfasst die ausführliche Untersuchung der Lungenfunktion, der Gefäße und des gesamten Herz-Kreislauf-Systems durch den Kardiologen. Patienten werden des Weiteren auf Stoffwechselerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck untersucht.

In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen ist die Erstattung der Kosten für einen Herz-Kreislauf-Check nicht vorgesehen. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese kardiologische Untersuchung.

Ultraschall-Untersuchung der Herzschlagadern

Gesetzliche Krankenversicherungen erstatten die Kosten für diese Untersuchung Patienten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, einmalig. Mitgliedern, die das 35 Lebensjahr vollendet haben, erstatten die gesetzlichen Krankenkassen diese ergänzende Check-up-Untersuchung beim Kardiologen alle 3 Jahre.

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in Höhe von 50 bis 90 Euro für die Untersuchung einer Halsseite ebenfalls.

Weitere kardiologische Untersuchungen

Kardiologen bieten Ihren Patienten als Gesundheitsvorsorge zahlreiche weitere Vorsorgeuntersuchungen an, die mit den zuvor genannten individuell kombiniert werden können. Ob und in welcher Höhe die GKV die Kosten übernimmt, sollte vorab abgeklärt werden.

Bei bestehenden Herzerkrankungen bietet zum Beispiel die Technikerkrankenkasse ihren Versicherten die Erstattung der Kosten für eine bildgebende kardiologische Diagnostik an. Die Kostenübernahme für diese Gesundheitsleistung war bis dato nur privat versicherten Patienten vorbehalten.

Generell gilt für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse: Um unangenehme Überraschungen im Nachhinein zu vermeiden unbedingt vorher abklären, ob die Kosten übernommen werden.

Was kostet eine Psychotherapie?

Psychotherapien können ein effektiver Weg sein, sich dauerhaft von seelischem Ballast und schlechten Verhaltensweisen abzuwenden. In Deutschland gelten Psychotherapien als medizinische Leistung. Insbesondere Für Privatversicherte und Selbstzahler kommt eine Psychotherapie in Aachen infrage. Wer nur wenige Sitzungen in Anspruch nehmen will oder sich nicht dem Papierkram eines Therapieantrags herumschlagen will, kann die Psychotherapie auch selbst finanzieren. Doch wie viel kostet eine Psychotherapie für Selbstzahler eigentlich?

Beratungsgespräch

In den meisten Praxen kostet das erste Beratungstelefonat, bzw. Beratungsgespräch nichts. Wenn Sie Ihre Private Krankenversicherung gerne außen vor lassen möchten, können Beratungstermine auch selbst per Rechnung bezahlt werden. Private Krankenversicherung hingegen bezahlen teilweise auch Vortermine, bevor eine Therapie vorgeschlagen oder von einer Therapie abgeraten wird. Auch für private Zahler sind drei Vortermine ratsam, um sich bei der Wahl des Therapeuten wirklich sicher zu sein. Im Beratungsgespräch geht es von Patientenseite aus darum, den Therapeuten erst einmal kennenzulernen. Außerdem erfolgt eine erste Einschätzung Ihrer Bedürfnisse und Wünsche. Der Therapeut kann an diesem Punkt beurteilen, ob nur wenige Termine, oder ein ganzer Therapieplan sinnvoller wäre. Wenn es nur darum geht, aus einer akuten Krise herauszukommen, reichen womöglich ein halbes Dutzend Termine. Liegt das Problem tiefer, braucht es einen Therapieplan, der in der Regel zwischen 20 und 160 Sitzungen beinhaltet. Manche Therapeuten bieten auch Gelegenheitstermine an, die nur bei akuten Situationen in Anspruch genommen werden können.

Verschiedene Therapieformen

Es gibt viele verschiedene Behandlungsansätze in der modernen Psychotherapie. Dies reicht von Gruppentherapien bis Paar- oder Einzeltherapien. Auch die Art und Weise der Therapie unterscheidet sich je nach Ansatz. Neben der tiefenpsychologischen, analytischen oder Verhaltenstherapie gibt es auch alternative Ansätze, die mit Hypnose, Ergotherapie oder sogar der Analyse von Augenbewegungen kombiniert werden. Welcher Therapieansatz für Sie funktioniert, hängt von Ihren gesetzten Zielen und Wünschen, wie auch Ihrer Verfassung und Biografie ab. Manche Therapeuten sind auf mehrere Therapieformen gleichzeitig spezialisiert, andere nur auf eine ganz bestimmte.

Kosten einer Therapie

Die günstigste Form der Therapie ist die Gruppentherapie. Die Kosten für eine Gruppentherapiestunde beginnen bei ca. 40 Euro pro 50 Minuten – der üblichen Dauer einer Sitzung. Die häufigste Form der Therapie, die psychoanalytische Einzeltherapiesitzung kostet hingegen 92 Euro. Die Preise für eine Therapiestunde können bei besonderen Behandlungsansätzen bis zu 140 Euro betragen. Bei Paartherapien können sich die Kosten verdoppeln, da der Therapeut zweifache Arbeit leisten muss. Dies mag zunächst viel klingen, doch eine Stunde konzentrierte Therapie ist länger als man zunächst denkt. In einer Stunde kann viel aufgearbeitet werden und vieles in richtige Bahnen gelenkt werden. Der Therapeut oder die Therapeutin hat große Expertise und kann Ihnen wichtige Impulse liefern. Betrachten Sie die Finanzierung einer Psychotherapie als Investition in Ihre Zukunft und Ihre Gesundheit.

Psychotherapien gibt es in verschiedenen Formen und verschiedenen Preisklassen. Selbstzahler haben den Vorteil, einfach und schnell eine Psychotherapie in Anspruch nehmen zu können, ohne Anträge zu stellen oder Kontakt zur Krankenversicherung aufnehmen zu müssen. Eine Therapie kann viel verändern. Seien Sie ruhig wählerisch bei der Suche nach der richtigen Praxis. Sie soll Ihr Geld schließlich wert sein.

Hörgeräte – Was zahlt die Krankenkasse?

Was muss ich tun, damit die Krankenkasse mein Hörgerät bezahlt? Welchen Anteil trägt die Krankenkasse, an den Kosten für ein Hörgerät? Kann ich mir ein Hörgerät aussuchen oder bestimmt das die Krankenkasse? Schwerhörige Menschen, die sich ein neues Hörgerät kaufen möchten, sehen sich genau diesen Fragen gegenüber. Wir beleuchten das Thema und klären auf. Es lohnt sich bei diesem Thema allemal einen Spezialisten für Hörgeräte Berlin vor Ort aufzusuchen, welcher mit seiner Kompetenz hilft das richtige Modell zu finden

Voraussetzungen für die Kostenübernahme von Krankenkassen

Die Krankenkassen müssen die Kosten für Hörhilfen bezahlen, sobald eine medizinische Notwendigkeit erfüllt ist.

Im Klartext bedeutet dies: Das die Rest-Hörfähigkeit unter 80 Prozent liegen muss.

Wie wird die Schwerhörigkeit festgestellt?

Hals-Nasen-Ohren-Ärzte führen Hörtests durch. Das sind in der Regel zwei verschiedene Tests:

• Tonaudiogramm
• Sprachaudiogramm.

Ein Audigramm ist ein Hörtest mit anschließender grafischer Darstellung der Hörfähigkeit eines Patienten.

Beim Tonaudiogramm werden einzelne Töne in verschiedenen Frequenzen und Lautstärken vorgespielt. Beim Sprachaudiogramm wird das Verständnis ganzer Sätze in verschiedenen Alltagssituationen geprüft.

Eine Schwerhörigkeit liegt vor, wenn

• der Hörverlust im Bereich der Hauptfrequenzen zwischen 500 und 4000 Hertz liegt.
• ein Lautstärke-Hörverlust von mindestens 30 dB (bei einseitiger Schwerhörigkeit) vorliegt.

Der behandelnde HNO-Arzt stellt daraufhin Rezept aus, das offiziell „Verordnung über die Notwendigkeit einer Hörhilfe“ heißt.

Wie geht es dann mit dem Hörgerätekauf weiter?

Der Arzt bescheinigt nur die medizinische Notwendigkeit einer Hörhilfe. Auswahl und Anpassung eines geeigneten Hörgerätes finden beim Hörakustiker, also einem Händler für Hörgeräte, statt.

Haben Patienten die „Verordnung über die Notwendigkeit einer Hörhilfe“ in der Tasche, ist eine teilweise Kostenübernahme durch die Krankenkassen schon sicher.

Teilweise bedeutet, dass die Kassen nur Kosten in Höhe der Standardmodelle ersetzen. Die meisten Kunden wünschen sich heute aber Hörgeräte, die mehr Komfort und noch bessere Hörerlebnisse ermöglichen.

In der Praxis entscheiden sich viele Kunden für Geräte, bei denen sie selbst noch etwas dazuzahlen müssen.

Es lohnt sich beim Hörakustiker verschiedene Geräte in allen Preisklassen zu testen und zu vergleichen.

Die Abrechnung des Hörgerätes mit der Krankenkasse übernimmt der Hörakustiker.

Welche Hörgeräte bezahlt die Krankenkasse?

Der Gesetzgeber hat entschieden, dass Krankenkassen nicht die neueste Technik und jedes Extra tragen müssen.
Dennoch müssen auch sogenannte „Kassen-Hörgeräte“ modernen Standards entsprechen:

• moderne Mikrochip-Digitaltechnik
• mindestens 4 Frequenz-Kanäle
• mindestens 3 individuelle Hörprogramme
• Rückkopplungsunterdrückung
• Störschallunterdrückung.

Der Markt bietet Standard-Hörgeräte, die genau diese Kriterien erfüllen, mehr aber auch nicht. Ein solches Hörgerät kann von der Krankenkasse voll getragen werden.

Was kostet eigentlich ein gutes Hörgerät und welchen Anteil trägt die Kasse genau?

Kunden haben die Wahl zwischen über 1.000 Hörgeräte-Modellen. Sie unterscheiden sich in der Größe, dem Design, den Funktionen, Extras, dem Klang und natürlich dem Preis.

Einfache Modelle kosten um die 750 Euro je Gerät. Bei beidseitiger Hörschwäche werden zwei Geräte benötigt.

Die Luxusvarianten im schlanken und fast unsichtbaren Design mit vielen Extras kosten bis zu 2.500 Euro.

Der Kassenanteil an einem Hörgerät liegt derzeit einheitlich bei 784,94 Euro für ein Hörgerät und 1569,88 Euro für zwei Hörgeräte (abzgl. 20 Euro Rezeptgebühr).

Alle sechs Jahre können Patient neue Hörgeräte beantragen.

Die Leistungen der privaten Krankenkasse weichen meistens von den Regelungen der gesetzlichen Krankenkasse ab. Es kommt auf den persönlichen Vertrag an, welche Kosten in welcher Höhe übernommen werden.

Sterbegeldversicherung – Was wird dadurch abgedeckt?

Eine Sterbegeldversicherung ist die Versicherung für einen Todesfall. Diese deckt alle Kosten rund um das Begräbnis ab und entlastet die Hinterbliebenen geldlich. Die Krankenkassen zahlen bereits seit Jahren kein Sterbegeld mehr, nur Angestellte des Öffentlichen Dienstes oder Beamte bekommen meist noch Sterbegeld.
Die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt zudem kein Sterbegeld mehr, unterstützt allerdings Verwitwete durch das Sterbevierteljahr ein wenig.

Wer benötigt eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn die Familie für die Beerdigung finanziell entlastet werden soll. Zudem ist es sinnvoll eine solche Versicherung abzuschließen, da sich die Menschen nicht darauf verlassen können, zu späterer Zeit pflegebedürftig zu werden denn Pflege kann das gesparte Geld sehr schnell aufbrauchen.
Weil die Versicherungssumme zum sogenannten Schonvermögen zählt, lohnt sich die Versicherung auf jeden Fall. Dieses Geld rührt der Staat damit nicht an.

Bis zum Jahre 2003 stand vielen Deutschen bei dem Tod das Sterbegeld durch die Krankenkassen zu. Heutzutage müssen im Todesfall in aller Regel die Angehörigen die Bestattung zahlen. Dies erfolgt ohne Zuschüsse von Staat oder den Krankenkassen. Ausnahmen bestehen lediglich bei einem Sterbegeld für Beamte.
Ein weiterer bedeutender Vorteil einer Sterbegeldversicherung ist, dass die Versicherungssumme als ein Schonvermögen bewertet wird. Bei einem Pflegefall oder im Falle einer Arbeitslosigkeit greift der Staat dabei nur auf die bestehenden Geldanlagen zurück, ehe er die Betroffenen unterstützt. Das privat angesparte Vermögen für die Hinterbliebenen kann sich in diesem Fall schnell verringern. Das Schonvermögen wird hierbei nicht zu den Rücklagen gezählt und wird daher vom Staat nicht angerührt.
Das Schonvermögen wird ebenfalls wichtig, wenn der Betroffene pflegebedürftig wird, denn vor allem die Pflegekosten können das angesparte Geld enorm belasten. Mit der rechtzeitigen Absicherung durch eine Sterbegeldversicherung würden die Betroffenen zumindest die Familie nicht auf den Kosten für die Bestattung sitzenlassen, wenn die Pflegekosten das Erbe aufbrauchen.

Die Bedeutung der Gesundheitsprüfung?

Eine Gesundheitsprüfung ist je nach Vertrag ganz unterschiedlich. Diese Prüfungen sind beispielsweise bei Risikolebensversicherungen üblich. In manchen Fällen kann es zugleich bei der Sterbegeldversicherung eine Gesundheitsprüfung durch die Versicherung geben. Es gibt anstelle dessen jedoch oftmals die Möglichkeit, auf diese Prüfung zu verzichten. Hierbei wird mit dem Versicherer eine Wartezeit ausgemacht.
Die komplette Summe wird beim Tod der Person generell nur ausgezahlt, wenn der Versicherungsvertrag zum Todeszeitpunkt schon eine gewisse Zeit bestanden hat zum Beispiel ein paar Monate oder gar einige Jahre. Die Fortdauer der Wartezeit kann davon abhängen, ob ein einmaliger Betrag oder monatlich gezahlt wird. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Diese treffen dann zu, wenn der Versicherte vorzeitig in der Wartezeit durch einen Unfall zu Tode gekommen ist.

Sterbegeldversicherung vs. Sozialleistungen

Verstirbt der Versicherte der Sterbegeldversicherung, wird das Sterbegeld an die Erben ausbezahlt, wenn er kein Bestattungsinstitut wie den Bestatter in Leipzig oder eine andere Person des Vertrauens als Bezugsberechtigten vorgesehen hat. Sollte einer der Erben Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV oder eine Art der Grundsicherung bekommen, wird die gezahlte Summe aus der Sterbegeldversicherung hierauf angerechnet. Das Sterbegeld wirkt sich daher mindernd für den Erben aus. Dies ist dementsprechend problematisch, als das zweckgebundene Sterbegeld dann nicht wie vom Versicherten gewünscht für die Beerdigung verwendet werden kann. Der Hartz-IV-Empfänger muss dann die Beerdigung des Familienmitglieds unter Umständen trotz einer Sterbegeldversicherung selbst bezahlen.
Um dies zu vermeiden, kann diese auf Sozialleistungen angewiesene Person das Sterbegeld zweckgebunden verwenden – also von der Summe aus der Sterbegeldversicherung die Bestattungskosten zahlen. Kann der Grundsicherungs- bzw. der Hartz-IV-Empfänger anhand der Rechnungen beweisen, die Summe aus der Sterbegeldversicherung unausweichlich ausgegeben zu haben, wird die Summe der Versicherung meistens nicht auf die Leistungen angerechnet.

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