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Monat: Mai 2021

Die unterschiedlichen Atemschutzmasken und Schutzklassen

Gefährliche Partikel können gesundheitsschädlich sein und können sogar zu langfristigen Erkrankungen führen. Atemschutzmasken schützen dabei in drei Klassen vor Aerosolen, Rauch und Feinstaub. Die Schutzklasse ist nach der EN 149 genormt. Unterteilt werden sie in die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3.

Warum sind FFP-Atemschutzmasken so wichtig?

FFP-Masken sind in den meisten Fällen Einwegmasken zum Schutz der Atemwege und werden nach dem Tragen entsorgt. Die so gut wie unsichtbaren Feinstaub-Partikel, die in der Luft umherschweben, gehören aufgrund der Größe zu einer großen Gefahr in dem Arbeitsumfeld. Nur durch die richtige Maske können langfristige Risiken vermieden werden. Diese kann man inzwischen fast überall und Atemschutzmasken im B2B Shop kaufen.

Die einzelnen Schutzklassen im Detail

Die Schutzklassen bieten abhängig von der Folterung von Partikelgrößen bis zu 0,6 µm Atemschutz für unterschiedliche Konzentrationen an Stoffen. Die sogenannte Leckage kommt durch den Durchlass und Undichtigkeiten. Beim angenehmen Tragen muss darauf geachtet werden, dass der Atemwiderstand so gering wie möglich ist und die Atmung selbst durch mehrmalige Verwendung nicht durch Partikel im Filter erschwert wird.

FFP1 Masken
Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen die FFP1 Masken bei einer Schadstoffkonzentration bis zum Vierfachen des Arbeitsplatzgrenzwertes eingesetzt werden. Diese Masken schützen vor ungiftigen Partikel auf Wasserbasis und Ölbasis, aber nicht gegen krebserzeugende bzw. radioaktive Stoffe, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2 und 3 und Enzyme.

Die Undichtigkeit der FFP1 Maske beträgt maximal 22 Prozent, mindestens 80 Prozent der Schadstoffe werden gefiltert. Typische Anwendungen für diese Masken findet man zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie.

FFP2 Masken
Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen die Masken der Kategorie FFP2 bei Schadstoffkonzentrationen bis zum Zehnfachen des Arbeitsplatzgrenzwertes eingesetzt werden. Die FFP2 Masken schützen vor gesundheitsschädlichen Partikeln auf Wasserbasis und Ölbasis. Allerdings schützen diese Masken nicht vor krebserzeugenden Stoffen, radioaktiven Partikeln, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 3 und Enzyme.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 8 Prozent und mindestens 94 Prozent der Schadstoffe werden durch das Tragen der Maske gefiltert. Typische Anwendungen für diese Maske findet sie beim Umgang mit weichem Holz, Glasfasern, Metall, Kunststoffe und Ölnebel. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt zur Behandlung und Pflege von Personen, die an Corona erkrankt sind.

FFP3 Masken
Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen die Masken der Kategorie 3 bei Schadstoffkonzentration bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes getragen werden. Die Masken der Kategorie FFP3 schützen vor gesundheitsschädlichen und krebserzeugenden Partikel auf Wasserbasis und Ölbasis. Darüber hinaus schützen die Masken vor radioaktiven Material, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2+3 und Enzyme.

Die Undichtigkeit beträgt höchstens zwei Prozent und mindestens 99 Prozent der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert. FFP3 Masken werden vor allem beim Umgang mit Schwermetallen, Hartholz, Bremsstaub, radioaktiven Stoffen, Krankheitserregern, Bakterien und Pilzsporen getragen.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt das Tragen von FFP3 Masken bei der Behandlung von Corona-Patienten.

Wie werden Atemschutzmasken getestet?

Im Zuge der Tests wird die Leckage erwogen. Die Undichtigkeiten entstehen entlang der Nase, des Kinns und der Augen. An diesen Stellen kann die Luft während des Ausatmens entweichen und während des Einatmens können gesundheitsschädliche Partikel einströmen. Mit der richtigen Technik und dem richtigen Design können diese anatomisch bedingten Undichtigkeiten bestmöglich vermieden werden. Darüber hinaus wird der Atemwiderstand reduziert, was eine deutliche Verbesserung des Tragekomforts erzielt.

Rechtzeitig vorbereiten mit einer Bestattungsvorsorge

Mittlerweile muss nahezu jedermann für die eigene oder für die Bestattung Angehöriger finanziell selbst aufkommen. Der Stand der Finanzen im Todesfall ist in der Regel kaum abzusehen. Denn hier spielen einige wichtige Faktoren mit rein, die Sie beachten sollten. Zum einen können Pflegekosten anfallen sowie Heimkosten. Wenn Sie hingegen eine Vorsorge treffen, dann können Sie Ihre Angehörigen entlasten. Eine optimale Bestattungsvorsorge heißt jedoch auch, die eigenen Wünsche hinsichtlich der Bestattung finanziell und inhaltlich abzusichern. Doch worauf muss man bei einer Bestattung achten? Welche Faktoren spielen hier eine Rolle? Was ist wichtig bei der Vorsorge und finanziellen Planung? Der folgende Ratgeber soll hier wichtige Hinweise, Tipps und Erfahrungswerte zum Thema bereitstellen.

Welche Lösungen gibt es für eine sichere Bestattungsvorsorge?

Für eine Bestattungsvorsorge, die wirklich sicher ist, gibt es zwei Lösungen. Zum einen die Möglichkeit einer einmaligen Einlage in einen sog. Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag. Zum anderen können Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen. Diese wird angespart in Raten. Der Vorteil ist hier, dass bei der Vorsorge auch Teilzahlungen möglich sind.

Wie funktioniert ein Bestattungsvorsorge Treuhandvertrag?

Bei einer Treuhandeinlage zahlen Sie Geld in einen Treuhandvertrag ein. Die Summe kann entweder vom Kostenvoranschlag des Bestatters ausgehen oder ein bestimmtes Bestattungsvorsorge-Paket umfassen. Dieses Vermögen wird treuhändisch und sicher angelegt. Ein weiterer Vorteil ist, dass für diese Anlage keine Negativzinsen berechnet werden. Im Todesfall wird das angelegte Vermögen dann an den Bestatter ausgezahlt.

Aus einem Treuhandvertrag ergeben sich weitere Vorteile. Zum einen werden Ihre Angehörigen entlastet, da diese sich nicht um die Finanzierung Ihrer Beerdigung kümmern müssen. Der Vertragsschluss kann ohne Gesundheitsprüfung und bis ins hohe Alter durchgeführt werden. Auch eine Absicherung der ermittelten Bestattungskosten kann so ohne Weiteres vorgenommen werden. Die Bestattung ist deutschlandweit möglich. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Wunschbestatter mit der Bestattung zu beauftragen. Eine individuelle Trauerbegleitung ist durch regionale Bestatter realisierbar. Zudem ist die Abholung und Inland Überführung und Organisation aller erforderlichen Dokumente möglich. Zudem existiert auf diese Weise der Bestattungsvorsorge ein Schutz für das angelegte Vermögen vor Unberechtigten. Nicht in Anspruch genommene Gelder können zudem an Angehörige ausgezahlt werden. Dies können Sie individuell vertraglich festlegen.

Welche Vorteile hat eine Sterbeversicherung?

Auch bei einer Sterbeversicherung werden Ihre Angehörigen entlastet. Auch die Sterbeversicherung ist ohne Gesundheitsprüfung abschließbar. Hier haben Sie die Möglichkeit, in Raten anzusparen. Ebenfalls sind auch kleinere Beträge möglich. Die gewünschte Versicherungssumme können Sie entsprechend absichern. Im Todesfall kann die Auszahlung des angesparten Vermögens an Bezugsberechtigte erfolgen. Zudem sind Bestattungen deutschlandweit möglich. Darüber hinaus können Sie einen bestimmten Bestatter mit Ihrer Bestattung beauftragen. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, eine Trauerbegleitung individuell vom Bestatter vor Ort durchführen zu lassen. Der Bestatter leitet alles erforderliche in die Wege und wird sich um die gesamte Abwicklung kümmern.

Wie hoch sind die Kosten einer Bestattungsvorsorge?

Die Kosten für eine Bestattungsvorsorge können recht unterschiedlich sein. Auch hier kommt es auf die Art und den Umfang der Bestattung an. Auch ergeben sich hieraus weitergehende Fragen. Wollen Sie auf dem Friedhof beigesetzt werden? Wie soll Ihr Grabstein aussehen? Wie groß soll das Grab sein? Wie ist das Grab verziert oder geschmückt? Welche Art der Bestattung wünschen Sie? Wünschen Sie sich eine Urne? Generell gilt: Je aufwändiger eine Bestattung ist, desto höhere Kosten können anfallen. Gerade deshalb macht es Sinn, selbst eine Bestattungsvorsorge zu treffen und damit seine Angehörigen zu entlasten.

Krankenversicherung: Gesetzlich vs. Privat

Die Frage welche Versicherung besser oder eben effektiver ist, kann nicht klar beantwortet werden. Es ist immer abhängig vom Einkommen und Alter. Bei der PKV (Private Krankenversicherung) ist der Verdienst ausschlaggebend. In jedem Jahr wird die Beitragsbemessungsgrenze neu festgelegt, liegt aber immer um die 58.000 EUR jährlich. Wer unter dieser Beitragsbemessungsgrenze liegt, kann nicht in die PKV. Auch das Alter des zu Versichernden ist ausschlaggebend und besonders sein Gesundheitszustand. Bei der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) gelten andere Kriterien, denn Sie wissen ja, bei Arbeitsbeginn kommen Sie automatisch in eine GKV.

Sehen wir uns das etwas genauer an. Als Erstes sei gesagt, sollten Sie diese Beitragsbemessungsgrenze erreichen, dann ist es immer noch Ihre Entscheidung, ob Sie in die PKV gehen oder in der GKV bleiben. Dort können Sie nämlich auch als “freiwillig pflichtversichert” bleiben. Sollten Sie je vor einer solchen Entscheidung stehen, dann überprüfen Sie alle wichtigen Kriterien, denn bei der PKV steigen die Beiträge im Alter und Sie wissen nicht, was die Zukunft für Sie bringt. Zudem kommen Sie aus eine PKV nur bis zum 55. Lebensjahr raus. Das ist ein Kriterium, was die wenigsten Beschäftigten wissen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass bei den Besserverdienenden die Mitgliedschaft in einer GKV nicht immer günstiger ist als in einer PKV. Wie gesagt, wägen Sie klug ab und lassen sich im Bedarfsfall beraten. Aber bitte nicht bei einem Versicherungsmakler, er wird Ihnen zu einer PKV raten, denn er verdient bei einem Abschluss mit.

Warum werden eigentlich die Beiträge bei einer PKV immer teurer, je älter Sie werden? Es ist so, dass ein Teil des monatlichen Beitrags für eine Altersrückstellung aufgewendet wird, damit die Beiträge nicht zu stark ansteigen, wenn Sie “alt” sind. Treten Sie nur in eine PKV ein, wenn Sie Mitte 30 sind, am besten vorher. Zudem müssen sie gesund sein, sonst werden Sie nicht aufgenommen.

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