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Psychotherapie: Was bezahlt die Krankenkasse?

Psychotherapeutische Behandlung sind ein wichtiges Standbein auf dem Weg zu einem gesunden und ausgeglichenen Leben. Viele Patienten wissen aber gar nicht, dass die Arbeit eines Psychotherapeuten auch von der Krankenkasse übernommen wird. Deshalb möchten wir hier genau erläutern, welche Behandlungsmethoden im Bereich der Psychotherapie übernommen werden und warum die Krankenkasse diese Therapie unterstützt.

Es gibt kaum Einschränkungen

Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist es so, dass sie in der Regel die gesamten Behandlungskosten im Rahmen einer Psychotherapie übernehmen. Trotz allem gibt es einige Richtwerte, die erfüllt werden müssen, damit die psychische Störung als Krankheit eingestuft wird.

Zu den psychischen Störungen, die im Rahmen der Psychotherapie Aachen von der Krankenkasse bezahlt werden gehören:

– Angststörungen
– Essstörungen
– Depressionen
– psychosomatische Störungen
– Süchte
– Persönlichkeitsstörungen
– Zwangsstörungen
– Verhaltensstörungen

Ob eine solche psychische Störung gegeben ist, muss durch einen Psychotherapeuten oder durch einen Arzt festgestellt werden. Wichtig ist hierfür, dass der Psychotherapeut oder Arzt von der Krankenkasse zugelassen ist. Für gesetzlich Versicherte ist diese Diagnose durch den Fachmann verpflichtend. Sie muss in einer psychotherapeutischen Sprechstunde erfolgen. Der Psychotherapeut oder Arzt erstellt dafür zuerst eine Verdachtsdiagnose. Im Weiteren wird dann die Therapie besprochen und eine entsprechende Kassenübernahme erfolgt.

Welche Verfahren werden bezahlt?

Neben den psychischen Erkrankungen gibt es unterschiedliche Verfahren, die im Bereich der Behandlungen zum Einsatz kommen. Auch hier haben die gesetzlichen Krankenkassen einige Richtlinien festgelegt, die eingehalten werden müssen.

Zu den Verfahren, die die Krankenkasse bezahlt gehören:

– Verhaltenstherapie
– analytische Psychotherapie
– systemische Therapie
– tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
– EMDR bei Erwachsenen für die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen

Wer darf bei der Krankenkasse abrechnen?

Wie bereits erwähnt, muss ein Psychotherapeut oder ein Arzt die psychotherapeutische Behandlung verordnen, damit die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Deshalb dürfen auch nur Psychotherapeuten oder Ärzte über die Krankenkasse abrechnen, die zugelassen sind und eine entsprechende Approbation haben.

Wie sieht es mit der Prophylaxe aus?

Wer eine Langzeittherapie abgeschlossen hat, wird über kurz oder lang eine Anschlusstherapie benötigen. Sie dient als Prophylaxe, um die Rückfallquote so gering wie nur möglich zu halten. Auch hier bezahlen die Krankenkassen die Kosten, wenn im Vorfeld die erste Therapie bezahlt wurde. Bis zu zwei Jahren nach der ersten Therapie können Anschlusstherapien abgerechnet werden. Wichtig ist allerdings, mit der Krankenkasse im Vorfeld Rücksprache zu halten, um die genauen Eckdaten zu klären.

Wie sieht es bei privatversicherten Patienten aus?

Die privaten Krankenversicherungen haben ganz eigene Regeln, was die Übernahme der Kosten von Therapien betrifft. Das gilt auch für psychotherapeutische Therapien. Der Versicherte hat die Möglichkeit, unterschiedliche Tarife bei seiner privaten Krankenversicherung abzuschließen. Innerhalb der Tarife ist festgeschrieben, welche medizinischen Leistungen durch die private Krankenversicherung übernommen werden.

Ist ein umfassender Tarif vorhanden, kann wie bei den gesetzlichen Krankenkassen ganz normal abgerechnet werden. Wobei der Versicherte die Rechnung vom Therapeuten bekommt und dann bei der privaten Krankenkasse einreichen muss. Gegebenenfalls lohnt es, bei der Krankenkasse anzurufen oder schriftlich nachzufragen, was alles übernommen wird.

Auch hier gilt: eine Übernahme erfolgt dann, wenn der Therapeut oder Arzt eine Krankenkassenzulassung besitzt.

Was wird nicht übernommen?

Zu den psychotherapeutischen Leistungen, die nicht übernommen werden gehören unter anderem Leistungen, die von Heilern oder Heilpraktikern bereitgestellt werden. Hier muss immer eine individuelle Lösung gefunden werden. Auch Leistungen aus den Bereichen Erziehungsberatung, Eheberatung und Lebensberatung werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

Die Grenzen hier sind etwas verschwommen und oftmals nicht klar zu erkennen. Deshalb lohnt es, immer im Vorfeld bei der Krankenkasse anzufragen oder den behandelnden Arzt oder Therapeuten zu bitten, die Behandlung so auszurichten, dass die Krankenkasse eine Übernahme genehmigt.

Hörgeräte – Was zahlt die Krankenkasse?

Was muss ich tun, damit die Krankenkasse mein Hörgerät bezahlt? Welchen Anteil trägt die Krankenkasse, an den Kosten für ein Hörgerät? Kann ich mir ein Hörgerät aussuchen oder bestimmt das die Krankenkasse? Schwerhörige Menschen, die sich ein neues Hörgerät kaufen möchten, sehen sich genau diesen Fragen gegenüber. Wir beleuchten das Thema und klären auf. Es lohnt sich bei diesem Thema allemal einen Spezialisten für Hörgeräte Berlin vor Ort aufzusuchen, welcher mit seiner Kompetenz hilft das richtige Modell zu finden

Voraussetzungen für die Kostenübernahme von Krankenkassen

Die Krankenkassen müssen die Kosten für Hörhilfen bezahlen, sobald eine medizinische Notwendigkeit erfüllt ist.

Im Klartext bedeutet dies: Das die Rest-Hörfähigkeit unter 80 Prozent liegen muss.

Wie wird die Schwerhörigkeit festgestellt?

Hals-Nasen-Ohren-Ärzte führen Hörtests durch. Das sind in der Regel zwei verschiedene Tests:

• Tonaudiogramm
• Sprachaudiogramm.

Ein Audigramm ist ein Hörtest mit anschließender grafischer Darstellung der Hörfähigkeit eines Patienten.

Beim Tonaudiogramm werden einzelne Töne in verschiedenen Frequenzen und Lautstärken vorgespielt. Beim Sprachaudiogramm wird das Verständnis ganzer Sätze in verschiedenen Alltagssituationen geprüft.

Eine Schwerhörigkeit liegt vor, wenn

• der Hörverlust im Bereich der Hauptfrequenzen zwischen 500 und 4000 Hertz liegt.
• ein Lautstärke-Hörverlust von mindestens 30 dB (bei einseitiger Schwerhörigkeit) vorliegt.

Der behandelnde HNO-Arzt stellt daraufhin Rezept aus, das offiziell „Verordnung über die Notwendigkeit einer Hörhilfe“ heißt.

Wie geht es dann mit dem Hörgerätekauf weiter?

Der Arzt bescheinigt nur die medizinische Notwendigkeit einer Hörhilfe. Auswahl und Anpassung eines geeigneten Hörgerätes finden beim Hörakustiker, also einem Händler für Hörgeräte, statt.

Haben Patienten die „Verordnung über die Notwendigkeit einer Hörhilfe“ in der Tasche, ist eine teilweise Kostenübernahme durch die Krankenkassen schon sicher.

Teilweise bedeutet, dass die Kassen nur Kosten in Höhe der Standardmodelle ersetzen. Die meisten Kunden wünschen sich heute aber Hörgeräte, die mehr Komfort und noch bessere Hörerlebnisse ermöglichen.

In der Praxis entscheiden sich viele Kunden für Geräte, bei denen sie selbst noch etwas dazuzahlen müssen.

Es lohnt sich beim Hörakustiker verschiedene Geräte in allen Preisklassen zu testen und zu vergleichen.

Die Abrechnung des Hörgerätes mit der Krankenkasse übernimmt der Hörakustiker.

Welche Hörgeräte bezahlt die Krankenkasse?

Der Gesetzgeber hat entschieden, dass Krankenkassen nicht die neueste Technik und jedes Extra tragen müssen.
Dennoch müssen auch sogenannte „Kassen-Hörgeräte“ modernen Standards entsprechen:

• moderne Mikrochip-Digitaltechnik
• mindestens 4 Frequenz-Kanäle
• mindestens 3 individuelle Hörprogramme
• Rückkopplungsunterdrückung
• Störschallunterdrückung.

Der Markt bietet Standard-Hörgeräte, die genau diese Kriterien erfüllen, mehr aber auch nicht. Ein solches Hörgerät kann von der Krankenkasse voll getragen werden.

Was kostet eigentlich ein gutes Hörgerät und welchen Anteil trägt die Kasse genau?

Kunden haben die Wahl zwischen über 1.000 Hörgeräte-Modellen. Sie unterscheiden sich in der Größe, dem Design, den Funktionen, Extras, dem Klang und natürlich dem Preis.

Einfache Modelle kosten um die 750 Euro je Gerät. Bei beidseitiger Hörschwäche werden zwei Geräte benötigt.

Die Luxusvarianten im schlanken und fast unsichtbaren Design mit vielen Extras kosten bis zu 2.500 Euro.

Der Kassenanteil an einem Hörgerät liegt derzeit einheitlich bei 784,94 Euro für ein Hörgerät und 1569,88 Euro für zwei Hörgeräte (abzgl. 20 Euro Rezeptgebühr).

Alle sechs Jahre können Patient neue Hörgeräte beantragen.

Die Leistungen der privaten Krankenkasse weichen meistens von den Regelungen der gesetzlichen Krankenkasse ab. Es kommt auf den persönlichen Vertrag an, welche Kosten in welcher Höhe übernommen werden.

Sterbegeldversicherung – Was wird dadurch abgedeckt?

Eine Sterbegeldversicherung ist die Versicherung für einen Todesfall. Diese deckt alle Kosten rund um das Begräbnis ab und entlastet die Hinterbliebenen geldlich. Die Krankenkassen zahlen bereits seit Jahren kein Sterbegeld mehr, nur Angestellte des Öffentlichen Dienstes oder Beamte bekommen meist noch Sterbegeld.
Die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt zudem kein Sterbegeld mehr, unterstützt allerdings Verwitwete durch das Sterbevierteljahr ein wenig.

Wer benötigt eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn die Familie für die Beerdigung finanziell entlastet werden soll. Zudem ist es sinnvoll eine solche Versicherung abzuschließen, da sich die Menschen nicht darauf verlassen können, zu späterer Zeit pflegebedürftig zu werden denn Pflege kann das gesparte Geld sehr schnell aufbrauchen.
Weil die Versicherungssumme zum sogenannten Schonvermögen zählt, lohnt sich die Versicherung auf jeden Fall. Dieses Geld rührt der Staat damit nicht an.

Bis zum Jahre 2003 stand vielen Deutschen bei dem Tod das Sterbegeld durch die Krankenkassen zu. Heutzutage müssen im Todesfall in aller Regel die Angehörigen die Bestattung zahlen. Dies erfolgt ohne Zuschüsse von Staat oder den Krankenkassen. Ausnahmen bestehen lediglich bei einem Sterbegeld für Beamte.
Ein weiterer bedeutender Vorteil einer Sterbegeldversicherung ist, dass die Versicherungssumme als ein Schonvermögen bewertet wird. Bei einem Pflegefall oder im Falle einer Arbeitslosigkeit greift der Staat dabei nur auf die bestehenden Geldanlagen zurück, ehe er die Betroffenen unterstützt. Das privat angesparte Vermögen für die Hinterbliebenen kann sich in diesem Fall schnell verringern. Das Schonvermögen wird hierbei nicht zu den Rücklagen gezählt und wird daher vom Staat nicht angerührt.
Das Schonvermögen wird ebenfalls wichtig, wenn der Betroffene pflegebedürftig wird, denn vor allem die Pflegekosten können das angesparte Geld enorm belasten. Mit der rechtzeitigen Absicherung durch eine Sterbegeldversicherung würden die Betroffenen zumindest die Familie nicht auf den Kosten für die Bestattung sitzenlassen, wenn die Pflegekosten das Erbe aufbrauchen.

Die Bedeutung der Gesundheitsprüfung?

Eine Gesundheitsprüfung ist je nach Vertrag ganz unterschiedlich. Diese Prüfungen sind beispielsweise bei Risikolebensversicherungen üblich. In manchen Fällen kann es zugleich bei der Sterbegeldversicherung eine Gesundheitsprüfung durch die Versicherung geben. Es gibt anstelle dessen jedoch oftmals die Möglichkeit, auf diese Prüfung zu verzichten. Hierbei wird mit dem Versicherer eine Wartezeit ausgemacht.
Die komplette Summe wird beim Tod der Person generell nur ausgezahlt, wenn der Versicherungsvertrag zum Todeszeitpunkt schon eine gewisse Zeit bestanden hat zum Beispiel ein paar Monate oder gar einige Jahre. Die Fortdauer der Wartezeit kann davon abhängen, ob ein einmaliger Betrag oder monatlich gezahlt wird. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Diese treffen dann zu, wenn der Versicherte vorzeitig in der Wartezeit durch einen Unfall zu Tode gekommen ist.

Sterbegeldversicherung vs. Sozialleistungen

Verstirbt der Versicherte der Sterbegeldversicherung, wird das Sterbegeld an die Erben ausbezahlt, wenn er kein Bestattungsinstitut wie den Bestatter in Leipzig oder eine andere Person des Vertrauens als Bezugsberechtigten vorgesehen hat. Sollte einer der Erben Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV oder eine Art der Grundsicherung bekommen, wird die gezahlte Summe aus der Sterbegeldversicherung hierauf angerechnet. Das Sterbegeld wirkt sich daher mindernd für den Erben aus. Dies ist dementsprechend problematisch, als das zweckgebundene Sterbegeld dann nicht wie vom Versicherten gewünscht für die Beerdigung verwendet werden kann. Der Hartz-IV-Empfänger muss dann die Beerdigung des Familienmitglieds unter Umständen trotz einer Sterbegeldversicherung selbst bezahlen.
Um dies zu vermeiden, kann diese auf Sozialleistungen angewiesene Person das Sterbegeld zweckgebunden verwenden – also von der Summe aus der Sterbegeldversicherung die Bestattungskosten zahlen. Kann der Grundsicherungs- bzw. der Hartz-IV-Empfänger anhand der Rechnungen beweisen, die Summe aus der Sterbegeldversicherung unausweichlich ausgegeben zu haben, wird die Summe der Versicherung meistens nicht auf die Leistungen angerechnet.

Krankenversicherungen – Wichtige Leistungen

Für eine finanzielle Absicherung sorgt die Krankenversicherung im Krankheitfall. Doch gerade in diesem Zusammenhang stellt sich bei Krankenversicherungen – Wichtige Leistungen die Frage. Was für Leistungen wichtig sind, kann man dem nachfolgenden Artikel entnehmen.

Leistungen der Krankenversicherung

Grundsätzlich sind die Leistungen bei der Krankenversicherung nicht gleich. Gerade deshalb stellt sich schnell auch die Frage nach den Krankenversicherungen – Wichtige Leistungen. Bei der Krankenversicherung unterscheidet man zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung, der GKV und der privaten Krankenversicherung, der PKV. Während die Leistungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung gleich sind, sieht es bei der privaten Krankenversicherung anders aus. Hier gibt es bei den Leistungen große Unterschiede. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen die Leistungen aus Leistungen im Krankheitsfall, aber auch der Vorbeugung. Konkret ist das die Kostenübernahme für ärztliche Behandlungen, gesetzliches Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Psychotherapie, Sehhilfen, kostenfreie Familienversicherung, aber auch die Kostenübernahme für eine Haushaltshilfe. Teils kann es hier bei den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung dazu kommen, das man anteilig sich an den Kosten beteiligen muss. Bei Sehhilfen wie einer Brille oder bei Zahnersatz kann das der Fall sein. Neben diesen grundsätzlichen Leistungen die automatisch zu den Krankenversicherungen – Wichtige Leistungen gehören, gibt es noch Zusatzleistungen. Solche Zusatzleistungen können zum Beispiel die Art der Unterbringung im Krankenhaus sein, aber auch bei der Behandlung selbst. So kann es hier die Zusatzleistung einer Chefarztbehandlung geben. Je nach Art und Umfang der Zusatzleistungen, fallen dafür monatliche Kosten an.

Vergleich der Angebote

Gerade durch die Vielzahl der Unterschiede die es bei Krankenversicherungen – Wichtige Leistungen gibt, sollte man die Angebote vergleichen. Das gilt bei der gesetzlichen Krankenversicherung gerade bei den Zusatzleistungen und bei der privaten Krankenversicherung generell. Gerade bei der Durchführung von einem Vergleich, kann hier das Internet weiterhelfen. Über kostenfreie Vergleichsseiten kann man sich eine gute Übersicht zu den Leistungen der jeweiligen Krankenversicherungen verschaffen. Auf dieser Grundlage kann man dann auch entscheiden, was für eine Krankenversicherung für einen passend ist und welche nicht. Hierbei sollte man nicht nur die Kosten in den Blick nehmen, sondern vor allem die Leistungen.

Übernimmt die Krankenkasse bei Fußschmerzen Orthopädische Einlagen?

Orthopädische Einlagen – In welchen Fällen machen sie Sinn und wer kommt für die Kosten auf?

Die Gründe für die Notwendigkeit orthopädischer Einlagen sind vielfältig und deren Kosten je nach Ursache für die Notwendigkeit deren Anschaffung unterschiedlich hoch. So werden orthopädische Einlagen insbesondere bei Fehlstellungen des Fußes wie einem Hohlfuß, Spreizfuß, Knick-Senk-Fuß oder auch aufgrund verschiedenartiger Fehlstellungen aufgrund einer bestehenden Rheumaerkrankung empfohlen und aus ärztlicher Sicht verschrieben. Ebenfalls in Betracht kommen die Einlagen bei Fußschmerzen im Mittelfußknochen oder auch bei Diabetes, da bei dieser Erkrankung eine erhöhte Anfälligkeit für eine Verletzung der Fußsohlen besteht.

Wenn Sie unter einer der vorgenannten Fehlstellungen oder Erkrankung leiden oder auch Schmerzen in einem oder beiden Füßen haben, sollten Sie dies medizinisch abklären lassen. Für den Fall, dass Ihr Arzt das Tragen von orthopädischen Einlagen zur Verringerung von Schmerzen oder zur Verbesserung des Gesundheitszustandes empfiehlt, werden nach einer ausgiebigen Vermessung Ihrer Füße und einer Trittspuranalyse die Einlagen genau auf Ihren Fuß angepasst und die Beschwerden im Idealfall hierdurch gelindert.

Nun stellt sich allerdings noch die Frage, wer für die Kosten der orthopädischen Einlagen aufkommen muss und ob Sie insoweit einen Eigenanteil leisten müssen.

Seitens der gesetzlichen Krankenkasse werden zwei Paare von Einlagen pro Jahr bezahlt, sofern diese nach ärztlicher Verordnung benötigt werden. Die Grundkosten der orthopädischen Einlagen werden hierbei abzüglich eines geringen Eigenanteils des Versicherten durch die gesetzliche Krankenkasse getragen und umfassen sowohl die Materialkosten als auch die Kosten für die Vermessung des Fußes, der Anprobe der Einlagen sowie einer Einführung in deren sachgemäße Nutzung. Hinsichtlich der Tragedauer wird von einem Jahr pro Einlagenpaar ausgegangen. Vollständig übernommen werden von der gesetzlichen Krankenkasse die Kosten für die gängigen Einlagenmodelle. Hierunter fallen stützende Einlagen, die den Fuß in erster Linie stabilisieren und für eine gleichmäßige Druckverteilung sorgen sollen. Darüber hinaus gibt es Bettungseinlagen, die vor Überlastung schützen und hierbei zusätzlich die Gelenke stabilisieren sollen. Weiterhin gibt es Weichpolsterbettungseinlagen und Schaleneinlagen. Welche hierbei für Ihre Beschwerden die beste Linderung bringen, sollten Sie den Arzt entscheiden lassen und sich hierfür in fachkundige Hände begeben.

Eine Zuzahlung für gesetzlich Versicherte besteht in Höhe von 10 Prozent der Kosten für die orthopädischen Einlagen, wobei sich der Betrag im Bereich von mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro bewegt.

Zu beachten ist insoweit noch, dass die gesetzliche Krankenkasse lediglich die notwendigen Kosten im Sinne einer Grundausstattung trägt und etwaige Sonderwünsche oder besondere Materialien, die von den herkömmlichen Standardeinlagen abweichen und höhere Kosten verursachen, gegebenenfalls aus eigenen Mitteln gesondert zu finanzieren sind. Insofern sollten Sie vor Anfertigung der orthopädischen Einlagen mit dem zuständigen Orthopädieschuhmacher die vorhandenen Möglichkeiten beziehungsweise etwaige Mehrkosten abklären.

Sofern Sie in der privaten Krankenversicherung versichert sind oder über eine private Zusatzversicherung weitere Leistungen versichert haben, erkundigen Sie sich am besten direkt bei Ihrer Versicherung, in welchem Umfang die Kosten für orthopädische Einlagen von dort übernommen werden können. Dies hängt von den individuellen Vereinbarungen in dem dem Versicherungsverhältnis zugrundeliegenden Versicherungsvertrag ab und kann nicht pauschal beantwortet werden.

Auslandsreisekrankenversicherung

“Hurra, es geht wieder los!”

Und (fast) alle freuen sich auf die kommende Urlaubs- und Reisezeit. Denn endlich – nach dem schier endlos erscheinenden “Corona-Lockdown” – können wir wieder auf Reisen gehen. Und auch, wenn es noch natürlich immer einige Einschränkung geben wird und längst noch nicht wieder alles so ist “wie früher”, können wir die sprichwörtlich “schönste Zeit des Jahres” wieder nach Herzenslust genießen. Wir können Abstand vom Alltag gewinnen, die “Seele baumeln” lassen und uns von der hinter uns liegende Zeit erholen. Und wenn wir dabei alle etwas Vorsicht walten lassen, uns an die Regeln halten und Rücksicht aufeinander nehmen, dann hat doch auch dieser Sommer das Potential, ein richtig guter zu werden!
Apropos “Vorsicht”: Diese sollte man auch dann walten lassen, wenn es um das Thema “Auslandsreisekrankenversicherung” geht. Denn dieser Aspekt wird vor Antritt einer Reise nur allzu gerne vernachlässigt. Und dabei ist es doch so wichtig, sich auch darum – und zwar möglichst frühzeitig und gut informiert – zu kümmern. Denn schließlich kann man auch im Urlaub krank werden oder einen Unfall haben. Und um dann am Urlaubsort die bestmögliche Versorgung zu erhalten, ist es unerlässlich, über einen guten Versicherungsschutz zu verfügen. Denn sonst kann der Traum-Urlaub auch schon ‘mal schnell zum Alptraum werden! Das gilt insbesondere immer dann, wenn man den Urlaub in einem außereuropäischen Land oder außerhalb der EU verbringt.
Die gute Nachricht lautet aber : Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist gar nicht so teuer, wie Sie es vielleicht bis jetzt vermutet hätten. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Eine gute Auslansreisekrankenversicherung ist bereits ab wenigen Euro erhältlich. Die Kosten richten sich sowohl nach der Reisedauer und dem Urlaubsziel als auch nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des jeweiligen Versicherungsnehmers.
Wertvolle Informationen finden Sie online, beispielsweise unter www.reiseversicherung.com. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die Erläuterungen zu lesen und um dann eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Und vor allem: Haben sie einen schönen Urlaub und bleiben Sie gesund!

Wie Sie sich für zahnärztliche Behandlungen optimal absichern

Gesunde Zähne sind nicht nur schöner, sie sind auch sehr wichtig für unsere Gesundheit allgemein. Man hört nur zu oft, dass kaputte oder beschädigte Zähne auch auf andere Organe und Organsysteme schlechten Einfluss ausüben. Das heißt so viel wir, kranke Zähne machen den ganzen Körper krank. Oftmals ist es leider so, dass die Zähne entweder unzureichend oder sogar gar nicht behandelt werden, weil die Kotsen für solche Behandlungen nicht gerade niedrig sind und die gesetzliche Versicherung nicht in jedem Fall zahlt. Lesen Sie hier, was Sie bei einer Behandlung beim Zahnarzt Konstanz beachten müssen und wie Sie sich für diesen fall optimal absichern können.

Wie Sie sich für eine Zahnbehandlung optimal versichern lassen

Profesionelle Behandlungen wie eine gröndliche Zahnreinigung, die Behandlung von Zähnen als Präventionsmaßnahme oder auch eine Wurzelbehandlung sind manchmal unumgänglich, aber auch sehr teuer.

Wie in allen anderen bereichen auch, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse entweder nur einen teil der ansteheden Behandlungskosten oder sogar nichts davon. Damit Sie trotzdem die nötigen behandlungen durchführen lassen können und optimal für die Kosten gesichert sind, sollte eine entsprechende Versicherung rechtzeitig abgeschlossen sein.

Ein privat abgeschlossener Zusatzschutz macht für solche Situationen viel Sinn. Mit einem privaten Zusatzschutz sorgen Sie bereits vor eventuellen Notfällen für optimale Absicherung. Unterschieden müssen Sie jedoch unbedingt zwischen einer Zahnarztmaßnahme und einer Zahnbehandlung. Die Behandlung wird immer dann vorgenommen, wenn es um die Gesundheit der Zähne geht. In diesem Bereich deckt die gesetzliche Krankenverscherung alle oder bestimmte Teile der Behandlung. Abhängig davon, ob es bei der Behandung um eine notwendigen Eingriff geht, werden die Kosten auch übernommen.
Die Zahnarztmaßnahmen hingegen sind keine notwendigen Eingriffe. Hierbei handelt es sich um Kronen, Zahnbrücken oder Implantate. Für soleche Eingriffe sollten Sie unbedingt eine Zusatzversicherung haben.

Welche Behandlungen einen Zusatzschutz erfordern

Bei vorangeschrittenem Karies kann auch eine gründliche profesionelle Zahnreinigung zu den notwendigen Maßnahmen gezählt werden. Hier kann es durchaus sein, dass die Krankenkasse für die entstandenen Kosten ufkommt. Dennoch ist das nicht immer der Fall. Bei Behandlungen wie etwa Zahnfüllungen kommt es ebenfalls darauf an, wie vorangschritten das Problem ist. Bei Karies ist es nähmlich der Fall, dass man meist durch Selbstverschuldung ein bestimmtes Stadium der Krankheit erreicht hat. Bei Erkrankungen der Zähne muss man allgemein beachten, rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen. Das beachtet auch die Versicherung, wenn es darum geht, welcher Teil der Kosten erstattet wird.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlung bei Karies in der Regel komlett. Deswegen gibt es auch kenen Grund zu lange zu warten. Doch was ist, wenn man eine zusätzliche Behandlung in Anspruch nehmen möchte?
Eine Zusatzversciherung für den Zahnarzt lohnt sich in jedem Fall, weil es nicht immer ausreicht, wenn man nur die Zähne reinigen lässt und den Karies behandelt. Zähne verlieren an Konsistenz je äkter man wird. Manchmal muss auch ein teil des Zahns durch eine Krone ersetzt werden oder ein Loch mit einer Zahnfüllung behandelt werden. Hier sollten Sie unbedingt mit einem Zsatzschutz abgesichert sein. Bei komplizierten Eingriffe wird der Zahnarzt eine Mehrkostenvereinbarung aufsetzen. Die darauf folgende Rechnung wird dann nach der für Zahärzte vorgesehenen Gebührenverordnung erstellt. Hier greift dann der Zusatzschutz.

Die unterschiedlichen Atemschutzmasken und Schutzklassen

Gefährliche Partikel können gesundheitsschädlich sein und können sogar zu langfristigen Erkrankungen führen. Atemschutzmasken schützen dabei in drei Klassen vor Aerosolen, Rauch und Feinstaub. Die Schutzklasse ist nach der EN 149 genormt. Unterteilt werden sie in die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3.

Warum sind FFP-Atemschutzmasken so wichtig?

FFP-Masken sind in den meisten Fällen Einwegmasken zum Schutz der Atemwege und werden nach dem Tragen entsorgt. Die so gut wie unsichtbaren Feinstaub-Partikel, die in der Luft umherschweben, gehören aufgrund der Größe zu einer großen Gefahr in dem Arbeitsumfeld. Nur durch die richtige Maske können langfristige Risiken vermieden werden. Diese kann man inzwischen fast überall und Atemschutzmasken im B2B Shop kaufen.

Die einzelnen Schutzklassen im Detail

Die Schutzklassen bieten abhängig von der Folterung von Partikelgrößen bis zu 0,6 µm Atemschutz für unterschiedliche Konzentrationen an Stoffen. Die sogenannte Leckage kommt durch den Durchlass und Undichtigkeiten. Beim angenehmen Tragen muss darauf geachtet werden, dass der Atemwiderstand so gering wie möglich ist und die Atmung selbst durch mehrmalige Verwendung nicht durch Partikel im Filter erschwert wird.

FFP1 Masken
Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen die FFP1 Masken bei einer Schadstoffkonzentration bis zum Vierfachen des Arbeitsplatzgrenzwertes eingesetzt werden. Diese Masken schützen vor ungiftigen Partikel auf Wasserbasis und Ölbasis, aber nicht gegen krebserzeugende bzw. radioaktive Stoffe, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2 und 3 und Enzyme.

Die Undichtigkeit der FFP1 Maske beträgt maximal 22 Prozent, mindestens 80 Prozent der Schadstoffe werden gefiltert. Typische Anwendungen für diese Masken findet man zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie.

FFP2 Masken
Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen die Masken der Kategorie FFP2 bei Schadstoffkonzentrationen bis zum Zehnfachen des Arbeitsplatzgrenzwertes eingesetzt werden. Die FFP2 Masken schützen vor gesundheitsschädlichen Partikeln auf Wasserbasis und Ölbasis. Allerdings schützen diese Masken nicht vor krebserzeugenden Stoffen, radioaktiven Partikeln, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 3 und Enzyme.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 8 Prozent und mindestens 94 Prozent der Schadstoffe werden durch das Tragen der Maske gefiltert. Typische Anwendungen für diese Maske findet sie beim Umgang mit weichem Holz, Glasfasern, Metall, Kunststoffe und Ölnebel. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt zur Behandlung und Pflege von Personen, die an Corona erkrankt sind.

FFP3 Masken
Entsprechend der DGUV Regel 112-190 dürfen die Masken der Kategorie 3 bei Schadstoffkonzentration bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes getragen werden. Die Masken der Kategorie FFP3 schützen vor gesundheitsschädlichen und krebserzeugenden Partikel auf Wasserbasis und Ölbasis. Darüber hinaus schützen die Masken vor radioaktiven Material, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2+3 und Enzyme.

Die Undichtigkeit beträgt höchstens zwei Prozent und mindestens 99 Prozent der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert. FFP3 Masken werden vor allem beim Umgang mit Schwermetallen, Hartholz, Bremsstaub, radioaktiven Stoffen, Krankheitserregern, Bakterien und Pilzsporen getragen.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt das Tragen von FFP3 Masken bei der Behandlung von Corona-Patienten.

Wie werden Atemschutzmasken getestet?

Im Zuge der Tests wird die Leckage erwogen. Die Undichtigkeiten entstehen entlang der Nase, des Kinns und der Augen. An diesen Stellen kann die Luft während des Ausatmens entweichen und während des Einatmens können gesundheitsschädliche Partikel einströmen. Mit der richtigen Technik und dem richtigen Design können diese anatomisch bedingten Undichtigkeiten bestmöglich vermieden werden. Darüber hinaus wird der Atemwiderstand reduziert, was eine deutliche Verbesserung des Tragekomforts erzielt.

Rechtzeitig vorbereiten mit einer Bestattungsvorsorge

Mittlerweile muss nahezu jedermann für die eigene oder für die Bestattung Angehöriger finanziell selbst aufkommen. Der Stand der Finanzen im Todesfall ist in der Regel kaum abzusehen. Denn hier spielen einige wichtige Faktoren mit rein, die Sie beachten sollten. Zum einen können Pflegekosten anfallen sowie Heimkosten. Wenn Sie hingegen eine Vorsorge treffen, dann können Sie Ihre Angehörigen entlasten. Eine optimale Bestattungsvorsorge heißt jedoch auch, die eigenen Wünsche hinsichtlich der Bestattung finanziell und inhaltlich abzusichern. Doch worauf muss man bei einer Bestattung achten? Welche Faktoren spielen hier eine Rolle? Was ist wichtig bei der Vorsorge und finanziellen Planung? Der folgende Ratgeber soll hier wichtige Hinweise, Tipps und Erfahrungswerte zum Thema bereitstellen.

Welche Lösungen gibt es für eine sichere Bestattungsvorsorge?

Für eine Bestattungsvorsorge, die wirklich sicher ist, gibt es zwei Lösungen. Zum einen die Möglichkeit einer einmaligen Einlage in einen sog. Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag. Zum anderen können Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen. Diese wird angespart in Raten. Der Vorteil ist hier, dass bei der Vorsorge auch Teilzahlungen möglich sind.

Wie funktioniert ein Bestattungsvorsorge Treuhandvertrag?

Bei einer Treuhandeinlage zahlen Sie Geld in einen Treuhandvertrag ein. Die Summe kann entweder vom Kostenvoranschlag des Bestatters ausgehen oder ein bestimmtes Bestattungsvorsorge-Paket umfassen. Dieses Vermögen wird treuhändisch und sicher angelegt. Ein weiterer Vorteil ist, dass für diese Anlage keine Negativzinsen berechnet werden. Im Todesfall wird das angelegte Vermögen dann an den Bestatter ausgezahlt.

Aus einem Treuhandvertrag ergeben sich weitere Vorteile. Zum einen werden Ihre Angehörigen entlastet, da diese sich nicht um die Finanzierung Ihrer Beerdigung kümmern müssen. Der Vertragsschluss kann ohne Gesundheitsprüfung und bis ins hohe Alter durchgeführt werden. Auch eine Absicherung der ermittelten Bestattungskosten kann so ohne Weiteres vorgenommen werden. Die Bestattung ist deutschlandweit möglich. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Wunschbestatter mit der Bestattung zu beauftragen. Eine individuelle Trauerbegleitung ist durch regionale Bestatter realisierbar. Zudem ist die Abholung und Inland Überführung und Organisation aller erforderlichen Dokumente möglich. Zudem existiert auf diese Weise der Bestattungsvorsorge ein Schutz für das angelegte Vermögen vor Unberechtigten. Nicht in Anspruch genommene Gelder können zudem an Angehörige ausgezahlt werden. Dies können Sie individuell vertraglich festlegen.

Welche Vorteile hat eine Sterbeversicherung?

Auch bei einer Sterbeversicherung werden Ihre Angehörigen entlastet. Auch die Sterbeversicherung ist ohne Gesundheitsprüfung abschließbar. Hier haben Sie die Möglichkeit, in Raten anzusparen. Ebenfalls sind auch kleinere Beträge möglich. Die gewünschte Versicherungssumme können Sie entsprechend absichern. Im Todesfall kann die Auszahlung des angesparten Vermögens an Bezugsberechtigte erfolgen. Zudem sind Bestattungen deutschlandweit möglich. Darüber hinaus können Sie einen bestimmten Bestatter mit Ihrer Bestattung beauftragen. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, eine Trauerbegleitung individuell vom Bestatter vor Ort durchführen zu lassen. Der Bestatter leitet alles erforderliche in die Wege und wird sich um die gesamte Abwicklung kümmern.

Wie hoch sind die Kosten einer Bestattungsvorsorge?

Die Kosten für eine Bestattungsvorsorge können recht unterschiedlich sein. Auch hier kommt es auf die Art und den Umfang der Bestattung an. Auch ergeben sich hieraus weitergehende Fragen. Wollen Sie auf dem Friedhof beigesetzt werden? Wie soll Ihr Grabstein aussehen? Wie groß soll das Grab sein? Wie ist das Grab verziert oder geschmückt? Welche Art der Bestattung wünschen Sie? Wünschen Sie sich eine Urne? Generell gilt: Je aufwändiger eine Bestattung ist, desto höhere Kosten können anfallen. Gerade deshalb macht es Sinn, selbst eine Bestattungsvorsorge zu treffen und damit seine Angehörigen zu entlasten.

Krankenversicherung: Gesetzlich vs. Privat

Die Frage welche Versicherung besser oder eben effektiver ist, kann nicht klar beantwortet werden. Es ist immer abhängig vom Einkommen und Alter. Bei der PKV (Private Krankenversicherung) ist der Verdienst ausschlaggebend. In jedem Jahr wird die Beitragsbemessungsgrenze neu festgelegt, liegt aber immer um die 58.000 EUR jährlich. Wer unter dieser Beitragsbemessungsgrenze liegt, kann nicht in die PKV. Auch das Alter des zu Versichernden ist ausschlaggebend und besonders sein Gesundheitszustand. Bei der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) gelten andere Kriterien, denn Sie wissen ja, bei Arbeitsbeginn kommen Sie automatisch in eine GKV.

Sehen wir uns das etwas genauer an. Als Erstes sei gesagt, sollten Sie diese Beitragsbemessungsgrenze erreichen, dann ist es immer noch Ihre Entscheidung, ob Sie in die PKV gehen oder in der GKV bleiben. Dort können Sie nämlich auch als “freiwillig pflichtversichert” bleiben. Sollten Sie je vor einer solchen Entscheidung stehen, dann überprüfen Sie alle wichtigen Kriterien, denn bei der PKV steigen die Beiträge im Alter und Sie wissen nicht, was die Zukunft für Sie bringt. Zudem kommen Sie aus eine PKV nur bis zum 55. Lebensjahr raus. Das ist ein Kriterium, was die wenigsten Beschäftigten wissen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass bei den Besserverdienenden die Mitgliedschaft in einer GKV nicht immer günstiger ist als in einer PKV. Wie gesagt, wägen Sie klug ab und lassen sich im Bedarfsfall beraten. Aber bitte nicht bei einem Versicherungsmakler, er wird Ihnen zu einer PKV raten, denn er verdient bei einem Abschluss mit.

Warum werden eigentlich die Beiträge bei einer PKV immer teurer, je älter Sie werden? Es ist so, dass ein Teil des monatlichen Beitrags für eine Altersrückstellung aufgewendet wird, damit die Beiträge nicht zu stark ansteigen, wenn Sie “alt” sind. Treten Sie nur in eine PKV ein, wenn Sie Mitte 30 sind, am besten vorher. Zudem müssen sie gesund sein, sonst werden Sie nicht aufgenommen.

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